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Ausgabe 9/2026

IN-Nachrichten

Ein stärkeres Immunsystem, mehr Energie oder gesündere Gelenke - Nahrungsergänzungsmittel versprechen viel. Doch welche Wirkung haben Vitamine, Mineralstoffe oder Pflanzenextrakte wirklich und brauchen wir sie überhaupt? SUPPORT-Y heißt ein neues europäisches Forschungs- und Innovationsprojekt, das am 01.09. mit Beteiligung des BGF-Instituts an den Start gegangen ist. Das Projekt Supporting the Mental Health of Youth in Education, Training and Work zielt darauf ab, die psychische Gesundheit junger Menschen zu stärken. Außerdem schauen wir in diesem Monat auf ein Leuchtturmprojekt, das im öffentlichen Dienst bundesweit Maßstäbe setzt: Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist mit dem AOK-BGF Gesundheitspreis 2026 in der Kategorie „Innovation & Engagement“ ausgezeichnet worden. 

Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll oder überflüssig?

Regale voller Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenextrakte versprechen mehr Energie, ein stärkeres Immunsystem oder gesündere Gelenke. Doch brauchen wir Nahrungsergänzungsmittel überhaupt? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.

Die Ernährung bleibt die wichtigste Grundlage

Nahrungsergänzungsmittel können eine ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und hochwertige Eiweißquellen liefern nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Deshalb sollte immer zuerst die Ernährung optimiert werden, bevor zu Präparaten gegriffen wird. In den meisten Fällen kann man durch eine ausgewogene Ernährung seinen Nährstoffbedarf decken.

Für wen können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein?

Nicht jeder Mensch hat den gleichen Nährstoffbedarf. Während viele Vitamine und Mineralstoffe über eine abwechslungsreiche Ernährung ausreichend aufgenommen werden können, gibt es Ausnahmen. Besonders häufig kommt es zu einer unzureichenden Versorgung mit u.a. Vitamin D, Jod sowie – insbesondere bei Frauen im gebärfähigen Alter – mit Eisen. Hier kann eine gezielte Supplementierung nach individueller Abklärung sinnvoll sein.

Viele Menschen greifen jedoch vorsorglich pauschal zu Multivitaminpräparaten. Die bisherige Studienlage zeigt jedoch, dass Multivitaminpräparate bei gesunden Menschen keinen klaren Nutzen haben; ihre Einnahme kann weder chronischen Erkrankungen vorbeugen noch die Lebenserwartung erhöhen.

Nahrungsergänzungsmittel sind keine Medikamente

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Nahrungsergänzungsmittel genauso streng geprüft werden wie Arzneimittel. Tatsächlich gelten sie rechtlich als Lebensmittel. Hersteller müssen ihre Produkte vor dem Verkauf lediglich anmelden – eine behördliche Prüfung auf Wirksamkeit, Qualität oder Sicherheit findet im Gegensatz zu Arzneimitteln nicht statt. Deshalb lohnt sich ein kritischer Blick auf Dosierung und Werbeversprechen. Aussagen wie „stärkt das Immunsystem“ oder „unterstützt die Knochen“ sind nur dann zulässig, wenn sie von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wissenschaftlich geprüft und zugelassen wurden. Wichtig ist jedoch: Solche Aussagen beziehen sich auf die normale Funktion des Körpers und bedeuten nicht, dass ein Nahrungsergänzungsmittel Krankheiten verhindern oder heilen kann.

Fazit 

Nahrungsergänzungsmittel können in bestimmten Lebenssituationen oder bei nachgewiesenem Mangel einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten. Für die meisten gesunden Menschen gilt jedoch: Eine abwechslungsreiche Ernährung ist die beste Grundlage für eine gute Nährstoffversorgung. Nahrungsergänzungsmittel sollten gezielt nach Messung der aktuellen, individuellen Versorgungslage und nicht nach dem Motto „viel hilft viel“ eingesetzt werden.
 

Das BGF-Institut möchte einen Beitrag zur besseren Einordnung von Nahrungs-ergänzungsmitteln leisten und hat dazu den Aktionsstand "Nahrungsergänzungsmittel - Sinn oder Unsinn?" entwickelt. Dieser soll im Rahmen von Gesundheitstagen - oder als Einzelmaßnahme - Teilnehmenden die Möglichkeit geben, sich zum Thema Nahrungsergänzungsmittel (NEM) zu informieren. Über interaktive Methoden wie bspw. Quizfragen und eine Informationswand lernen Teilnehmende, NEM besser einzuordnen und bekommen aufgezeigt, wie eine ausgewogene Ernährung in vielen Fällen den Bedarf ausreichend decken kann. Eine Ernährungsfachkraft begleitet den Stand.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an:


Simon Kienecker
M.Sc. Sport- und Bewegungsgerontologie
Berater Gesundheitsmanagement 

Tel. +49 152 26807324
E-Mail: simon.kieneckeraEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

Quellen:

Smollich, M. (2025). Der Nährstoffkompass: Was wirklich wirkt und was Sie sich sparen können. GRÄFE UND UNZER Verlag.

Dunlop et al. (2025). A systematic review and meta-analysis of circulating 25-hydroxyvitamin D concentration and vitamin D status worldwide. Journal Of Public Health47(4), e520–e529.

Bath, S. C. et al (2022). A systematic review of iodine intake in children, adults, and pregnant women in Europe—comparison against dietary recommendations and evaluation of dietary iodine sources. Nutrition Reviews80(11), 2154–2177.

Neues EU-finanziertes Projekt „SUPPORT-Y“ zur Stärkung der psychischen Gesundheit junger Menschen in Ausbildung und Beruf

SUPPORT-Y – so heißt ein neues europäisches Forschungs- und Innovationsprojekt, das am 1. September mit Beteiligung des BGF-Instituts an den Start gegangen ist. Das Projekt Supporting the Mental Health of Youth in Education, Training and Work bringt zwölf europäische Partner zusammen, um die psychische Gesundheit junger Menschen in Berufsausbildung sowie beim Übergang ins Berufsleben zu stärken. 

Unter der Koordination der Universität Ostfinnland vereint SUPPORT-Y ein multidisziplinäres und internationales Konsortium aus den Bereichen Bildungswissenschaften, Psychologie, Gesundheitsökonomie, öffentlichem Gesundheitswesen, Softwareentwicklung, Zivilgesellschaft und Jugendmedien.1

Fast jede zweite Person in Europa gab an, im vergangenen Jahr emotionale oder psychosoziale Probleme erlebt zu haben. Die wirtschaftlichen Folgekosten psychischer Erkrankungen in den acht EU-Partnerländern des Projekts werden auf etwa 350 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Auch junge Menschen sind psychisch stark belastet: im Alter zwischen 12 und 25 Jahren ist schätzungsweise jede/-r vierte von Depressionen, Angstzuständen oder einer anderen psychischen Erkrankung betroffen. Dennoch gibt es nach wie vor wenig Unterstützung in der Phase der Berufsausbildung und beim Einstieg in den Job. Nur fünf EU-Mitgliedstaaten schreiben derzeit Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit in der beruflichen Ausbildungszeit vor. Viele junge Auszubildende erhalten keinerlei Unterstützung durch ihren Arbeitgeber, wenn es um ihre seelische Gesundheit geht. 

SUPPORT-Y soll genau hier ansetzen, denn im Rahmen des Projekts werden gemeinsam mit den jungen Menschen Maßnahmen zur Stärkung ihrer psychischen Gesundheit entwickelt. Dabei werden auch jene Gruppen einbezogen, die in der Forschung häufig außen vor bleiben, wie z.B. marginalisierte Mädchen, junge Menschen mit Behinderungen und solche aus sozioökonomisch schwächeren Verhältnissen.

Was das Projekt leisten wird

Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird SUPPORT-Y zwei sich ergänzende Maßnahmen entwickeln und testen:

  • Eine jugendfreundliche Web-App (u.a. mit Stimmungschecks, Zielverfolgung, und psychoedukativen Modulen) mit persönlichem Mentoring, Peer-Gruppen und kreativen Workshops, ergänzt durch eine frei zugängliche Ressourcenplattform für Pädagoginnen und Pädagogen, Ausbildende und Arbeitgeber.
  • Ein persönliches SUPPORT-Y-Seminar zu den Themenbereichen Selbstwertgefühl, Entfaltung im Arbeitsleben, Ressourcen und Team.

Beide Interventionen werden gemeinsam mit rund 100–150 jungen Menschen und Interessengruppen in England, Finnland, Deutschland, Malta und Portugal entwickelt und anschließend in realen Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsumgebungen erprobt, skaliert und evaluiert. Dazu Kaisa Pihlainen, Projektkoordinatorin von der Universität Ostfinnland

„Junge Menschen sind Expertinnen und Experten für ihr eigenes Leben, doch wurden sie bisher selten sinnvoll in die Gestaltung der ihnen angebotenen psychologischen Unterstützung einbezogen. SUPPORT-Y schafft hier Abhilfe – durch die gemeinsame Entwicklung, Erprobung und Ausweitung von Maßnahmen zusammen mit jungen Menschen, Pädagogen und Arbeitgebern in ganz Europa.“

Weitere Informationen zum Projekt, seinen Aktivitäten und Ergebnissen werden im Laufe des Projekts auf der Projektwebsite www.support-y.eu verfügbar sein. 

Das Konsortium wird von einem internationalen Beirat unterstützt, dem Mitglieder des Europäischen Parlaments, der finnischen Bildungsbehörde, führender Universitäten und zivilgesellschaftlicher Organisationen angehören.

Das BGF-Institut bringt sich mit dem Programm WERTvoll durchstarten in das Projekt ein. WERTvoll durchstarten ist ein modulares Konzept für eine wirksame Gesundheitsförderung in Ausbildung und Berufseinstieg. In Workshops und bei Gesundheitstagen geht es dabei u.a. um Bewegung und Ernährung, Resilienz, Konflikte und Kommunikation, digitale Balance oder gesunde Beziehungen.

Im Rahmen des Projekts Support-Y wird WERTvoll durchstarten in Pilotgruppen durchgeführt und anschließend gemeinsam mit den jungen Teilnehmenden weiterentwickelt. Darüber hinaus werden der Austausch und die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern im Konsortium weitere wichtige Entwicklungsimpulse entfalten. Schließlich fließen die neuen Erkenntnisse, Fortschritte und Methoden direkt in den WERTvoll durchstarten-Baukasten ein und kommen in der Folge auch den Kunden des BGF-Instituts zugute.

Ihr Kontakt im BGF-Institut


Oliver Hasselmann
M.A. Health Administration
Referent Forschung & Entwicklung

Tel. +49 173 1618517
E-Mail: oliver.hasselmannaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

1 Partner des Projekts sind: Universität Ostfinnland (Koordination) - Finnland, Universität York - England, Universität Durham - England, Universität Beira Interior - Portugal, Universität Malta - Malta, Stockholm School of Economics in Riga - Lettland, Universitätsklinikum Köln - Deutschland, Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) - Deutschland, Stiftung „Youth in Science and Business“ (YSBF) - Estland, Mental Health Europe - Belgien, Europäische Jugendpresse - Deutschland, Berufsschule Luovi - Finnland

Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt Maßstäbe im BGM:

Auszeichnung mit dem AOK-BGF Gesundheitspreis 2026 in der Kategorie „Innovation & Engagement“

Betriebliches Gesundheitsmanagement in einer der größten Kommunalverwaltungen der Region ist eine Mammutaufgabe. Mit rund 12.000 Beschäftigten in 46 dezentralen Ämtern und Instituten vereint die Landeshauptstadt Düsseldorf ein sehr heterogenes Spektrum an Berufsgruppen. So gibt es neben klassischen Verwaltungsangestellten Erzieher/-innen in Kitas, die Berufsfeuerwehr, Forstwirtinnen und -wirte, Mitarbeitende im Ordnungsamt oder Tierpfleger/-innen im Aquazoo.

Diese enorme Vielfalt macht zielgruppenspezifisches und wirkungsorientiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu einer großen Herausforderung - die Landeshauptstadt Düsseldorf zeigt, wie man diese meistern kann. 

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Düsseldorfer BGM-Struktur liegt in ihrer personellen und organisatorischen Verankerung. Seit 2018 wird die Stabsstelle von Herrn Sascha Martini geleitet, der als qualifizierter Sport- und Gesundheitswissenschaftler sowie systemischer Coach eine fundierte Expertise einbringt. Das Kern-BGM-Team umfasst 12 in Vollzeit beschäftigte Personen und wird durch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Psychologie, Ernährungswissenschaften und Sportwissenschaft ergänzt. Gesteuert wird das Gesamtsystem über ein hochgradig vernetztes Steuerungsgremium; hier arbeiten das BGM-Kernteam, die BEM-Leitung (Frau Nicole Weleda-Petermann), die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die Mitarbeitendenvertretung sowie externe Partner wie das BGF-Institut und Krankenkassen (AOK Rheinland/Hamburg, Viactiv) eng zusammen. Ergänzt wird diese Struktur durch quartalsweise Treffen des Arbeitsschutzausschusses (ASA) sowie anlassbezogene Arbeitsgruppen. 

Durch diese breite Aufstellung ist gewährleistet, dass gesundheitliche Aspekte systematisch in alle strategischen und operativen Entscheidungen der Stadtverwaltung einfließen. Im Fokus steht nicht nur die Anzahl an BGM-Einzelmaßnahmen, sondern deren nachweisbare Wirkung: 

Kennzahlensystem: Ein „Cockpit“ aus insgesamt 73 Kennzahlen dient als Früh- und Spätindikator. Erfasst werden neben Fehlzeitenstrukturen und Arbeitsunfallgeschehen auch so genannte Frühindikatoren wie die Altersstruktur, die Inanspruchnahme der Konfliktberatung, die BEM-Annahmequote sowie Kennzahlen aus dem betrieblichen Vorschlagswesen. 

Strategie-Zyklen: Alle fünf Jahre wird ein Strategie-Workshop durchgeführt (zuletzt 2023), in dem Handlungsfelder wie psychische Gesundheit, Suchtprävention, Gewaltprävention und Digitalisierung festgelegt werden. 

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen: Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Standard-Beurteilung (Level 1) wurde ein Intensivverfahren (Level 2) etabliert. Dieses wird über vertiefende Interviews und Workshops in besonders belasteten Bereichen wie der Feuerwehr oder den Kitas umgesetzt, sobald es Auffälligkeiten im Kennzahlensystem gibt. 

Die Gewinner-Kriterien: Innovation & Engagement in der Praxis 

Den Ausschlag für den Gewinn des Gesundheitspreises gab das innovative und teilweise branchenunübliche Engagement der Stabsstelle.

Das BGM-Team bringt Gesundheit direkt zu den Menschen: Um den dezentralen Strukturen optimal zu begegnen, wurde ein eigenes Lastenrad, das BGM-Mobil, ins Leben gerufen. Die Fachkräfte des BGM-Teams fahren damit direkt zu den Dienststellen, Kitas oder Betriebshöfen. Vor Ort werden Screenings, bewegte Pausen, Gesundheitstests, Challenges und Teambuilding-Aktionen durchgeführt. Dieses Konzept erzielt eine phänomenale Akzeptanz: Die Teilnahmequote liegt bei rund 95 %, und es konnten bereits über 4.000 Mitarbeitende direkt an ihren Arbeitsplätzen erreicht werden. 

Inhouse-Zertifizierung: Ein absolutes Novum ist das Zertifikat „Gesundes Amt“. Ämter können den Zertifizierungsprozess entweder freiwillig durchlaufen oder werden bei auffälligen Arbeitsunfähigkeitsquoten gezielt durch das Dezernat dafür nominiert. Nach einer IST-Analyse und einem moderierten Experten-Audit werden konkrete Maßnahmenpläne vereinbart. Nach erfolgreichem Audit erfolgt eine pressewirksame Verleihung des Zertifikats durch den Oberbürgermeister und den Personaldezernenten inklusive der Veröffentlichung eines jährlichen Ämter-Rankings. Das Ziel für die nächsten 10 Jahre steht fest: In allen 46 Ämter soll dieser Reflexions- und Zertifizierungsprozess dauerhaft verankert werden.

Psychische Erste Hilfe: Angesichts steigender mentaler Belastungen setzt Düsseldorf Maßstäbe: Aktuell verfügt die Stadt über rund 300 ausgebildete „Mental Health First Aid“-Ersthelfende. Ergänzt wird dies durch eine strukturierte Akut-Krisenintervention für psychisch belastete Beschäftigte. In Kooperation mit einer Fachklinik erhalten Betroffene innerhalb von nur 7 - 14 Tagen ein qualifiziertes Lotsengespräch sowie bis zu sieben weitere therapeutische Folgegespräche. Die wissenschaftliche Begleitstudie belegt signifikante Erfolge: Eine messbare Steigerung des Wohlbefindens (WHO-5-Index) und der Arbeitsfähigkeit (Work Ability Index) sowie eine Weiterempfehlungsquote in die ambulante Psychotherapie von 83 % unterstreichen die enorme Relevanz dieser Maßnahme. 

Zukunftsweisende Formate im Überblick: Neben ganzheitlichem Reha-Management und zielgruppenspezifischen Angeboten (z. B. Konzentrationstraining im Alter, Gewaltschutz für den Außendienst) setzt die Stadt auf KI-gestützte Ergonomie-Coaches, Virtual-Reality-Gruppenangebote (VR) sowie eine eigene E-Sport-Betriebssportgemeinschaft zur Stärkung des Teamgefühls. 

Trotz der bereits erreichten Auszeichnung hat das BGM-Team die speziellen Herausforderungen des kommunalen Sektors weiterhin im Blick. Die dezentrale Verteilung auf 1.400 Führungskräfte erfordert kontinuierliche Sensibilisierungsarbeit, um gesundheitsförderliche Führung flächendeckend zu etablieren. Auch starre Haushalts- und Budgetplanungen im öffentlichen Dienst schränken spontane finanzielle Nachsteuerungen ein. Das Team meistert dies jedoch durch vorausschauende Planung und strategische Zusammenarbeit mit starken Partnern wie der AOK Rheinland/Hamburg (mit Berater Giancarlo Schmidtke) und dem BGF-Institut (mit Berater Robin Reynolds), wodurch komplexe Großprojekte erst voll finanzierbar werden. 

Die Landeshauptstadt Düsseldorf zeigt eindrucksvoll, dass ein modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement auch in hochkomplexen, bürokratischen und dezentralen Strukturen innovativ und messbar erfolgreich sein kann. Die Auszeichnung mit dem AOK-BGF Gesundheitspreis ist die verdiente Anerkennung für ein Leuchtturmprojekt, das im öffentlichen Dienst bundesweit Maßstäbe setzt. 

Ihr Ansprechpartner im BGF-Institut:


Robin Reynolds
B.A. Sportmanagement
Berater Gesundheitsmanagement

Tel. +49 174 3010427
E-Mail: robin.reynoldsaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

Die Beiträge der IN-Nachrichten wurden teilweise mit Unterstützung von KI erstellt.