Zum Hauptinhalt springenZum Hauptmenü springenZum Seitenmenü springenZur Suche springen

Ausgabe 12/2025

IN-Nachrichten

Alles im Gleichgewicht? Im Umgang mit digitalen Medien fällt es uns oft besonders schwer, den eigenen „Konsum“ kritisch zu beleuchten und gesunde Grenzen zu ziehen - unser Beitrag Digitale Balance bietet hier wertvolle Orientierung. Auch mal offline sein geht auch im Arbeitskontext: unser Projekt Natfair zeigt, wie naturbasierte Maßnahmen die Gesundheit stärken können. Geht im Wald, im Park oder einfach auf Alltagswegen: mit unserem Schritt4Fit Neujahrslauf locken wir (fast) alle von der Couch. Melden Sie sich direkt an - neben Fitness und Teamspirit gibt es auch einen Preis zu gewinnen.  Bevor das Jahr zur Neige geht, möchten wir Ihnen außerdem vom beeindruckenden Engagement unserer AOK/BGF-Gesundheitspreisträger 2025 berichten. Lassen Sie sich gerne inspirieren. Und last but not least: Unser aktuelles BGF-Magazin ist online. Dieses Mal dreht sich alles um unsere Gesundheitsmanager-Schulung.

 

 

Digitale Balance – Technologien selbstbestimmt nutzen

Digitale Technologien sind die Taktgeber vieler Arbeitswelten. Ob E-Mails, Messenger, Projektplattformen oder Videokonferenzen – ohne sie wäre moderne Arbeit nicht mehr denkbar. Sie erleichtern die Kommunikation, beschleunigen Prozesse und schaffen eine nie dagewesene Flexibilität. Fast jedes Team profitiert davon, dass Informationen jederzeit verfügbar sind und die Zusammenarbeit über Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg selbstverständlich geworden ist.

Doch trotz der vielen Vorteile steigt auch die Belastung. Immer mehr Beschäftigte berichten von einer regelrechten Informationsflut am Arbeitsplatz. 
Während Nachrichten uns täglich über zahlreiche Kanäle erreichen, fehlt oft die Zeit, diese sorgfältig zu verarbeiten (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin [BAuA], 2020). Hinzu kommt die Erwartung permanenter Erreichbarkeit: Viele fühlen sich verpflichtet, sofort zu reagieren – sei es auf eine Chat-Nachricht während eines Meetings oder auf eine E-Mail am Abend.

Die Arbeitswelt hat sich verändert, und diese Veränderungen gehen mit relevanten gesundheitlichen Risiken einher. Forschungsergebnisse zeigen, dass digitale Dauerbelastung nicht nur die Leistungsfähigkeit schmälert, sondern auch Schlafstörungen, Verspannungen und innere Unruhe begünstigt (Keles, McCrae & Grealish, 2020; Lemola, Perkinson-Gloor, Brand, Dewald-Kaufmann & Grob, 2015).

Viele Beschäftigte versuchen, den neuen Herausforderungen durch Multitasking gerecht zu werden. Darunter versteht man das Ausführen zweier oder mehrerer Aufgaben zur selben Zeit. Auf den ersten Blick eine besonders produktiv wirkende Strategie.Die sogenannte Bottleneck-Theorie zeigt jedoch: Die bewusste Aufmerksamkeit des menschlichen Gehirns kann nicht geteilt werden. Sie richtet sich immer nur auf eine einzige Aufgabe (Monsell, 2003). Wenn wir also „multitasken“, arbeiten wir nicht gleichzeitig an einer oder mehreren Aufgaben, sondern wir wechseln mit der Aufmerksamkeit immer wieder zwischen den Aufgaben hin und her. 
Dabei entstehen sogenannte Wechselkosten. Ganze 4 bis 6 Minuten dauert es durchschnittlich, um nach einem solchen Aufmerksamkeitswechsel wieder vollständig konzentriert zur ursprünglichen Aufgabe zurückzukehren. Hochgerechnet entstehen dabei erhebliche Zeit- und Produktivitätsverluste für Mitarbeitende und Unternehmen. Diese Wechselkosten entstehen bereits durch kurze Unterbrechungen, so zum Beispiel durch das schnelle Lesen einer E-Mail, den raschen Blick aufs Handy oder einen Anruf zwischendurch.

Was tun?
Singletasking statt Multitasking. Die Forschung zeigt: Wer Aufgaben nacheinander abarbeitet, schafft mehr in kürzerer Zeit und fühlt sich gleichzeitig weniger gestresst. Das gezielte Vermeiden von Unterbrechungen – etwa durch feste E-Mail-Zeiten oder das Ausschalten von Benachrichtigungen – ist ein Schritt in Richtung mehr digitaler Balance am Arbeitsplatz, den Sie aktiv gehen können.

Darüber hinaus ist die bewusste Gestaltung von Pausen und Freizeit ein zentraler Faktor wenn es um unsere digitale Balance geht. Wenn der Arbeitsalltag stark von Bildschirmen geprägt ist, braucht es in der Freizeit analoge Gegengewichte: Bewegung an der frischen Luft, soziale Kontakte ohne Smartphone oder Hobbys, die nichts mit digitalen Medien zu tun haben. Abschalten – offline sein, hilft, die Batterien wieder aufzuladen und langfristig leistungsfähig zu bleiben (Elhai, Dvorak, Levine & Hall, 2017).

Ob digitale Technologien uns unterstützen oder belasten, hängt also entscheidend davon ab, wie wir mit ihnen umgehen. Das kontinuierliche Schaffen einer digitalen Balance im Alltag stellt dabei eine wichtige Kompetenz dar, die die Gesundheit schützt, die Konzentration stärkt und uns Kontrolle über unsere Aufmerksamkeit und Zeit schenkt.

Haben Sie Interesse daran, mehr digitale Balance an Ihrem Arbeitsplatz zu schaffen? Das BGF-Institut unterstützt Sie gerne dabei.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Nora Islei. 

 
Elisa Dörpinghaus
M.Sc. Wirtschaftpsychologie
Beraterin Gesundheitsmanagement

Tel. +49 162 1079473
E-Mail: elisa.doerpinghausaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

Literatur:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). (2020). Informationsflut am Arbeitsplatz. Dortmund: BAuA.

Elhai, J. D., Dvorak, R. D., Levine, J. C., & Hall, B. J. (2017). Problematic smartphone use: A conceptual overview and systematic review of relations with anxiety and depression psychopathology. Journal of Affective Disorders, 207, 251–259. https://doi.org/10.1016/j.jad.2016.08.030

Keles, B., McCrae, N., & Grealish, A. (2020). A systematic review: The influence of social media on depression, anxiety and psychological distress in adolescents. International Journal of Adolescence and Youth, 25(1), 79–93. https://doi.org/10.1080/02673843.2019.1590851

Lemola, S., Perkinson-Gloor, N., Brand, S., Dewald-Kaufmann, J., & Grob, A. (2015). Adolescents’ electronic media use at night, sleep disturbance, and depressive symptoms. Journal of Youth and Adolescence, 44(2), 405–418. https://doi.org/10.1007/s10964-014-0176-x

Monsell, S. (2003). Task switching. Trends in Cognitive Sciences, 7(3), 134–140. https://doi.org/10.1016/S1364-6613(03)00028-7

 

 

Natfair | Naturverbunden und fair gestaltet - für gesunde und nachhaltige Arbeitsplätze

Kontakt mit Natur tut gut. Studien zeigen, dass Grün am Arbeitsplatz Stress senken, Blutdruck reduzieren, die Konzentration und das Immunsystem stärken sowie das Wohlbefinden steigern kann. Zudem fördert der Naturkontakt Umweltbewusstsein, Teamgeist und Verbundenheit mit der Natur.

Aber wie bringt man Natur sinnvoll in den Arbeitsalltag? Genau da setzt Natfair an. Ziel ist es, Naturkontakt als Teil der Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit im Unternehmen zu verankern – draußen in der Pause, durch Bewegung, bewusste Sinnesmomente oder mehr Natur im Büro.

Dabei kann Naturkontakt als BGF-Maßnahme vielfältig sein und reicht von gemeinsamen Greening & Gardening-Aktivitäten - wie z. B. das Anlegen eines Kräuter- oder Duftgartens, das Pflanzen von Bäumen oder mehr Pflanzen in den Büros - bis hin zu Aktivitäten in der Natur wie Walk & Talk Meetings, Naturerlebnisspaziergängen, Outdoor-Yoga u.v.m.

Das Projekt läuft ca. von Anfang 2026 bis zum Frühjahr 2027, der Prozess wird partizipativ mit den Mitarbeitenden umgesetzt. Nach einer Einwilligungserklärung startet alles mit einer Online-Befragung. Anschließend werden die Teams zufällig in Früh- und Spätgruppe eingeteilt. 
Die Frühgruppe beginnt mit einem zweistündigen Workshop, hier werden Wissen aus der Forschung, erste Ideen für mehr Naturkontakt sowie deren Anpassung an die betriebliche Realität thematisiert. Die Vorschläge werden intern besprochen und dann in einem zweiten Workshop konkretisiert. Anschließend folgt die Umsetzung der Maßnahme im Arbeitsalltag. Nach einer erneuten Befragung startet die Spätgruppe mit dem gleichen Ablauf. Während der gesamten Zeit steht fachliche Beratung zur Verfügung.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Dabei wird sowohl auf den Prozess geschaut - „Was läuft gut? Wo gibt es Hürden?“ als auch auf die Ergebnisse – „Was verändert sich?“
Gemessen werden unter anderem Wohlbefinden, Naturverbundenheit, Umweltverhalten, Fairness-Erleben, Zusammenhalt und Teamdynamiken.

Worin liegt der Nutzen für Ihr Unternehmen?

Kurz gesagt: Naturbasierte Maßnahmen am Arbeitsplatz können Gesundheit stärken und ökologisches Verhalten fördern. Unternehmen profitieren von mehr Zusammenhalt, erlebter Fairness und einem Fortschritt bei ihren Nachhaltigkeitszielen.

Ihr Unternehmen ist im Rheinland oder in Hamburg ansässig? Sie möchten mitgestalten, Neues ausprobieren und gemeinsam dazulernen? Dann melden Sie sich gerne für eine Projektteilnahme bei Katja Roth.

 
Katja Roth
M.A. Sportwissenschaften & Gesundheitsmanagement
Referentin Forschung & Entwicklung

Tel. +49 172 5378853
E-Mail: katja.rothaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

 

Zum Forschungsprojekt NatFair:
BGF GmbH :: NatFair

Quellen:

Lipponen M, Hallikainen V, Kilpelainen P. Effects of Nature-Based Intervention in Occupational Health Care on Stress - A Finnish Pilot Study Comparing Stress Evaluation Methods. J Multidiscip Healthc. 2022;15:577-593. doi:10.2147/JMDH.S353168

Peterfalvi A, Meggyes M, Makszin L, et al. Forest Bathing Always Makes Sense: Blood Pressure-Lowering and Immune System-Balancing Effects in Late Spring and Winter in Central Europe. Int J Environ Res Public Health. Feb 20 2021;18(4)doi:10.3390/ijerph18042067

Gritzka S, MacIntyre TE, Dorfel D, Baker-Blanc JL, Calogiuri G. The Effects of Workplace Nature-Based Interventions on the Mental Health and Well-Being of Employees: A Systematic Review. Front Psychiatry. 2020;11:323. doi:10.3389/fpsyt.2020.00323

Whitburn J, Linklater W, Abrahamse W. Meta-analysis of human connection to nature and proenvironmental behavior. Conserv Biol. Feb 2020;34(1):180-193. doi:10.1111/cobi.13381

13. Atik AD, Sari HI, Doğan Y. The effects of closeness to nature, connectedness to nature and eco-friendly behaviours on environmental identity: a study of public university students in South-eastern Turkey. Australian Journal of Environmental Education. 2022;39(1):80-94. doi:10.1017/aee.2022.20

Veen EJ, Bock BB, Van den Berg W, Visser AJ, Wiskerke JS. Community gardening and social cohesion: different designs, different motivations. Local Environment. 2016;21(10):1271-1287.  

 

 

Schritt4fit Neujahrslauf

in 42 Tagen um die Welt

Dem Winterblues keine Chance! 
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem (kostenfreien) firmenübergreifenden Schrittzählerwettbewerb, in 6 Wochen geht es einmal rund um die Welt.

Die 1.800 km lange Strecke hat viel zu bieten: Neben spannenden Etappenzielen winken Spielspaß, Fitness und Teamspirit.

  • Wettbewerbszeitraum 12.01.2026 – 22.02.2026
  • Anmeldung bis zum 31.12.2025 
  • max. 5 Teams je Firma
  • Teamgröße: 5 Läufer/-innen je Team

Sieger ist das Team mit den meisten Schritten – die fleißigsten Läufer/-innen gewinnen einen Gutschein über 2.500,- € für BGF-Maßnahmen aus dem Portfolio des BGF-Instituts.

Sprechen Sie uns gerne an:
 

 
Markus Birnkammer
Dipl.-Sportwissenschaftler
Teamleiter Prävention und Veranstaltungen

Tel. +49 152 01566537 
E-Mail: markus.birnkammeraEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

 

 

Stadt Heinsberg: AOK/BGF-Gesundheitspreisträger 2025

Am 1. September 2025 nahm Bürgermeister Kai Louis die Ehrung des AOK/BGF-Gesundheitspreises stellvertretend entgegen. Heinsberg gehört damit bislang zu den wenigen öffentlichen Verwaltungen, die neben namhaften Unternehmen diesen Preis erhalten haben.

„Gesundheit und Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden haben bei uns seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert“, betonte Bürgermeister Louis. Um diese Arbeit noch gezielter und professioneller zu gestalten, unterstützen die AOK und das BGF-Institut die Stadt Heinsberg seit Anfang 2023 bei einem ganzheitlichen Gesundheitsförderungsprozess.

Tim Gerold, Bereichsleiter der AOK Rheinland/Hamburg lobte insbesondere die Vielfalt und Struktur der Maßnahmen sowie die Möglichkeit für Mitarbeitende, eigene Ideen einzubringen. Das Heinsberger Modell vereine Professionalität mit alltagsnahen, niederschwelligen Angeboten und setze damit Maßstäbe.

Die Stadt Heinsberg beschäftigt etwa 525 Mitarbeitende, die in verschiedenen Bereichen tätig sind. Dazu zählen die Verwaltung, der Bauhof, Kindertagesstätten sowie die Feuerwehr. Um die Gesundheit der Beschäftigten angesichts dieser unterschiedlichen Anforderungen zu fördern, hat die Stadt Heinsberg die Mitarbeitenden aller Bereiche in einen umfassenden Optimierungsprozess eingebunden. Diese Erhebung bildete die Grundlage für die Ableitung praxisorientierter Maßnahmen, die gezielt auf die jeweiligen Bedürfnisse und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen zugeschnitten sind. So wurde beispielsweise ein Kooperationsvertrag zur psychologischen Beratung abgeschlossen, darüber hinaus wurde ein interner Deeskalationstrainer ausgebildet. Außerdem wurden bauliche Anpassungen in den Kitas beschlossen: die Installation von Klimageräten oder geräuschdämmende Maßnahmen tragen hier gezielt dazu bei, spezifische Belastungen zu reduzieren.

Mit der Auszeichnung sieht sich die Stadt Heinsberg in ihrem Kurs bestätigt, Gesundheit und Resilienz der Beschäftigten nachhaltig zu fördern und als attraktiver Arbeitgeber zukunftsorientiert aufgestellt zu sein.


Nils Meixner
M.A. Rehabilitation & Gesundheitsmanagement
Berater Gesundheitsmanagement
Tel. +49 172 5268267
E-Mail: nils.meixneraEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

 

 

ASICS Europe B.V.: AOK/BGF-Gesundheitspreisträger 2025

Anima Sana in Corpore Sano1 – die Affinität zur Gesundheit steckt bei ASICS gewissermaßen in der DNA. Unter dem Begriff „Wellbeing“ sind physische, mentale, soziale wie finanzielle Bedarfe rund um das Thema Gesundheit fester Bestandteil des Unternehmensleitbilds.

Doch das allein ist natürlich nicht ausreichend, um den AOK/BGF-Gesundheitspreis 2025 zu gewinnen. Um genau das zu erreichen, hat der Sportartikelhersteller am Lager-Standort Krefeld mit knapp 165 Beschäftigten innerhalb von 2 Jahren den Turbogang eingelegt. Zum Auftakt des BGM-Projekts im April 2023 ist ein Steuerungsteam gegründet worden, welches sich zunächst einer umfangreichen Mitarbeiterbefragung, der „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“, gewidmet hat. Auf innovative Weise wurden die Ergebnisse aus Workshops mit eigenen Themen des „Engagements-Bereichs“ wie z.B. „Onboarding“ oder „Ergonomie“, verknüpft und in Projektteams fortlaufend bearbeitet. Das Besondere: Teil der Projektteams waren Mitarbeitende aus dem Lager, die so die Möglichkeit hatten, sich außerhalb ihres Tagesgeschäfts zu engagieren.

Doch auch unabhängig vom BGM-Projekt versteht es ASICS gut, die eigenen Mitarbeitenden mit einzubeziehen: Regelmäßig findet ein so genanntes persönliches „all-hands-meeting“ mit allen Beschäftigten statt, um über wichtige und tagesaktuelle Neuigkeiten zu informieren. „Die Häufigkeit und Persönlichkeit der Ansprache ist in Unternehmen alles andere als selbstverständlich“, betont Tineke Terhorst, Beraterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement, die ASICS seitens des BGF-Instituts seit Projektbeginn betreut und den Vergleich zu anderen Unternehmen hat.
 

Auch die Preisverleihung fand direkt am Arbeitsplatz der Mitarbeitenden statt: In der Lagerhalle. Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg, war vom Auftakt zur Preisverleihung, welche ASICS mit eigenen Reden und lebhaften Videoeinspielern organisiert hat, ganz begeistert. Zufrieden, bei der Wahl des Preisträgers vollkommen richtig gelegen zu haben, hielt sie ihre Laudatio in der Lagerhalle ganz authentisch in Sicherheitsschuhen und Warnweste.

Auffällig ist die große Anzahl an Gesundheitsmaßnahmen, die in kurzer Zeit vom Steuerungsteam auf den Weg gebracht wurden: so standen bereits die Themen Führung, Ernährung, Bewegung und mentale Gesundheit im Fokus. Der Standort Krefeld kann nicht nur mit einem eigenen Fitnessraum und einem regelmäßigen Lauftreff auftrumpfen, sondern hat sogar einen betriebseigenen Beachvolleyballplatz. Bei der Preisverleihung wurde darüber hinaus zum Erstaunen der Beschäftigten verkündet: „Am 10. Oktober, dem „World Mental Health Day“, schenken wir euch 15 Min. Pause on top.”

Die Vielseitigkeit, aber auch die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sind eine große Stärke im BGM des Unternehmens: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die Bereiche psychische Gesundheit oder Bewegung und im Gesundheitsmanagement sorgen dafür, dass BGM keine Eintagsfliege bleibt.

Natürlich ist auch bei ASICS nicht alles perfekt: „Das Wichtigste ist, dass man gerade im BGM, wo der Weg mal holprig sein kann, getroffene Maßnahmen und gewählte Vorgehensweisen kritisch hinterfragt, bei Bedarf anpasst und dann weiter nach vorne schaut“, sagt Firmenberaterin Tineke Terhorst. „Und das ist bei ASICS der Fall. Dann macht mir meine Arbeit viel Spaß, weil ich weiß, dass wir den BGM-Prozess gemeinsam mit Offenheit und dem richtigen Maß an Selbstreflexion und Kritikfähigkeit steuern können.“ 


Tineke Terhorst
Dipl.-Sportwissenschaftlerin
M.A. Arbeits- und Organisationspsychologie
Beraterin Gesundheitsmanagement

Tel. +49 172 2717051
E-Mail: tineke.terhorstaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde
 

1 Deutsch sinngemäß: „eine gesunde Seele in einem gesunden Körper“
 

 

 

Fachklinik 360°: AOK/BGF-Gesundheitspreisträger 2025

Gesundheit entsteht im Miteinander. Dort, wo Menschen arbeiten, führen, sich abstimmen und auch in stressigen Momenten verbunden bleiben. Die Fachklinik 360° für Orthopädie und Rheumatologie in Ratingen zeigt, wie das möglich ist – und das in einer Branche, in der ein hohes Stresslevel zum Arbeitsalltag gehört. Für ihr Engagement wurde die Klinik jetzt mit dem AOK/BGF-Gesundheitspreis 2025 ausgezeichnet, mit dem die AOK Rheinland/Hamburg und das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung jedes Jahr Unternehmen prämieren, die sich verlässlich für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einsetzen.

Bei der feierlichen Preisverleihung waren Vertreterinnen und Vertreter der Fachklinik 360°, der AOK, des BGF-Instituts und der Med360°-Gruppe vor Ort und würdigten gemeinsam diesen Erfolg.

Die Fachklinik 360° startete mit einem breit besetzten Steuerungskreis Gesundheit, begleitet vom BGF-Institut. Es folgten moderierte Arbeitssituationsanalysen in verschiedenen Berufsgruppen – dabei war das Ziel, Ursachen zu verstehen, anstatt nur Symptome zu erfassen. Die gezielten Analysen machten Belastungen sichtbar, es konnten Perspektiven geteilt und Lösungen direkt mit den Menschen entwickelt werden, um deren Arbeitsalltag es geht.

Ergänzend gab es immer wieder Gesundheitstage mit konkreten Angeboten des BGF-Instituts. Mitarbeitende kamen ins Gespräch, konnten praktische Impulse mitnehmen und Gesundheit so praxisnah in ihrem Arbeitsalltag erleben. Begleitend stärkten Team- und Unternehmensevents, die in Eigeninitiative von der Klinik initiiert wurden, das Wir-Gefühl.

Bei der Fachklinik 360° ist Gesundheit ist keine Einzelmaßnahme, sondern gelebte Kultur. Sichtbar wird das auch in der Führung. Sie ist präsent, hört zu, motiviert und zeigt: Gesundheit gehört zu guter Führung. Im täglichen Miteinander gilt nicht der „Kittel-Rang“, sondern Begegnung auf Augenhöhe. Im Krankenhauskontext ist das ein starkes Signal – Pflege, Verwaltung, Ärztinnen und Ärzte begegnen sich mit dem gemeinsamen Anspruch, respektvoll zusammenzuarbeiten. Und wenn das einmal nicht gelingt, wird es offen thematisiert.

Als BGF-Institut freuen wir uns, diesen Weg begleiten zu dürfen – strukturierend, moderierend, unterstützend. Doch die eigentliche Kraft liegt im Unternehmen selbst: engagierte Mitarbeitende und eine verantwortungsvolle Führung - Tag für Tag. Der Gesundheitspreis ist für die Fachklinik 360° kein Abschluss. Er ist ein Versprechen: dranbleiben, hinterfragen, verbessern, stärken.

Hannah Bleier
M.A. Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung
Beraterin Forschung & Entwicklung

Tel. +49 174 2184419 
E-Mail: hannah.bleieraEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

 

 

BGF-Magazin Gesundheitsmanager

Du willst im Unternehmen etwas für die Gesundheit bewegen? Dann ist die Schulung zum Gesundheitsmanager genau das Richtige für dich. Sie gibt dir das Wissen, um Gesundheit im Job wirklich voranzubringen. So kannst Du Verantwortung übernehmen und echte Verbesserungen praxisnah auf den Weg bringen.

Vier Tage, die sich lohnen! Du bekommst das nötige Handwerkszeug, um ein funktionierendes Gesundheitsmanagement aufzubauen – klar, praktisch und direkt nutzbar.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt dir unser BGF-Magazin zusammen mit Janna Jungbluth, Stabsstelle Betriebliches Gesundheitsmanagement am Marienhospital in Aachen. Sie zeigt, was in der Weiterbildung vermittelt wird, und gibt uns spannende Einblicke in die praktische Umsetzung am Marienhospital.

Was genau nimmt man als Gesundheitsmanager mit?

  • Bedarfe erkenne und entsprechende Maßnahmen planen, die im Alltag wirken
  • Gesundheit langfristig im Betrieb verankern und so einen Mehrwert für die Beschäftigten und das Unternehmen schaffen
  • Dokumentation und Evaluation: Erfolgskontrollen und Bewertung der Wirksamkeit der implementierten Maßnahmen
    • Wie wirke ich, wie wirkt sich meine Planung positiv auf die Belegschaft aus?


Hier geht es zum BGF-Magazin:

www.youtube.com/watch?v=QO-K5I0oKIQ

Gesundheitsmanager Termine 2026:
BGF GmbH :: Schulung Gesundheitsmanager

 

 

Die Beiträge der IN-Nachrichten wurden teilweise mit Unterstützung von KI erstellt.