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Ausgabe 9/2018

IN-Nachrichten

Unser digitaler Trainer "froach"

Für mehr Gesundheit in Ihrem Betrieb

42 Prozent der Erwerbstätigen bewegen sich heutzutage weniger als eine halbe Stunde täglich – dieser Bewegungsmangel schlägt sich nicht selten unter anderem durch Muskel-Skelettbeschwerden, Unruhe oder Gewichtszunahme auch auf unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit nieder. Ein erster Schritt zu mehr Bewegung sind regelmäßige Aktivpausen.

Bewegung, Entspannung und Regeneration am Arbeitsplatz – der froach unterstützt Sie dabei, etwas für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu tun. 

Nach einer erfolgreichen Pilotphase durch das BGF-Institut haben jetzt auch Sie die Möglichkeit, den digitalen Coach zu sich ins Haus zu holen.

Dank der webbasierten Anwendung entfällt eine aufwendige Serverinstallation. Nach kurzer Registrierung führt Sie der grasgrüne, animierte Frosch durch eine Vielfalt mitreißender Minipausen. Diese können nicht nur am PC, sondern auch am Smartphone oder Tablet ganz einfach am Arbeitsplatz, zu Hause oder von unterwegs abgerufen werden. Ideal also nicht nur für das Büro, sondern auch für Berufe mit unterschiedlichen Einsatzorten, z. B. Berufskraftfahrer oder auch Pflegekräfte. 

Durch eine abwechslungsreiche Auswahl von Dehn-, Mobilisations-, Ausdauer- und Kräftigungsübungen kann der Nutzer individuell festlegen, welche Körperbereiche er trainieren möchte. Selbst für die oftmals durch Bildschirmarbeit stark beanspruchten Augen stehen Übungen bereit – genauso wie zur Verbesserung von Koordination und Konzentration. Ein weiterer Schwerpunkt kann auf das Erlernen und Durchführen von Entspannungstechniken gelegt werden. So helfen einfach durchzuführende Atemübungen dabei, den Stresslevel zu senken und die Aufmerksamkeit zu steigern. 

Dabei wurden alle Übungen von Sportwissenschaftlern, Physiotherapeuten und Psychologen konzipiert und stellen demnach eine fachlich fundierte Auswahl dar.

Darüber hinaus bietet eine Erinnerungsfunktion die Möglichkeit, dass der virtuelle Coach zu frei wählbaren Tageszeiten in der Woche via E-Mail “vorbeischaut“ und zum Training animiert. Zudem ist die Speicherung von favorisierten Übungen möglich, die Spaß machen und zum „dranbleiben“ motivieren. 

Sie und Ihre Mitarbeiter möchten eine regenerierende Unterbrechung langer Arbeitsphasen durch den froach erleben? Einen ersten Eindruck bietet Ihnen unser Demolink >> 

Gerne beraten wir Sie auch individuell.


Anita Zilliken
Leiterin Team Ernährung & Marketing
Tel. 0221 27180-127
E-Mail: Anita.ZillikenaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

Cronrath bringt durch Betriebsnachbarschaft Gesundheitsmanagement erfolgreich auf den Weg

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) wird in vielen größeren Unternehmen systematisch umgesetzt und deren Beschäftigten können ein breites Spektrum an gesundheitsfördernden Maßnahmen nutzen. Nur 16 Prozent der klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU, bis 99 Mitarbeitern) setzen derzeit Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung um. Für diese ist es schwierig, ein breites BGM-Angebot zu realisieren. Der Zusammenschluss mehrerer KMU in einer Betriebsnachbarschaft erleichtert das Vorhaben ganz erheblich. So gewinnen die Beschäftigten und gleichzeitig profitieren die Unternehmen – sie machen sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark und positionieren sich als attraktiver Arbeitgeber.

Auch der Geschäftsführer des Baucentrums Cronrath GmbH, Stefan Sandor, sieht die Vorteile seines Mitwirkens in der Betriebsnachbarschaft in Waldbröl. Im Oberbergischen Waldbröl haben sich 12 klein- und mittelständische Betriebe in direkter Nachbarschaft zusammengeschlossen, um den Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements gemeinsam anzugehen. Betreut wird die Betriebsnachbarschaft Waldbröl von Dr. Birgit Schauerte vom BGF-Institut der AOK Rheinland/Hamburg. „Aus den Ergebnissen der betrieblichen Analysen (INQA Check „Gesundheit“ und einer Mitarbeiterumfrage) entwickeln wir gemeinsam ein attraktives Gesundheitskonzept für die Nachbarschaft und die Beschäftigten profitieren von einem vielfältigen Gesundheitsangebot, zum Beispiel zu den Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung, und Raucherentwöhnung", erläutert Schauerte.

In seinem Unternehmen seien die Beschäftigten mit einer Vielzahl von Anforderungen und auch Belastungen konfrontiert. So laufen einige der Mitarbeiter in den Lager- und Ausstellungshallen zehn bis zwölf Kilometer pro Tag, andere Mitarbeiter wiederum gehen sehr monotonen und bewegungsarmen Tätigkeiten nach. Sein Unternehmen wisse, so Sandor, dass die Gesundheit der Beschäftigten als auch betriebliche Gesundheitsmaßnahmen für Betriebe immer wichtiger werden. Sandor meint: „Einerseits erhöht ein vielseitiges Gesundheitsangebot die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Andererseits bewegen sich Arbeitnehmer heute weniger als noch vor 20 Jahren, gleichzeitig müssen sie aber länger arbeiten. Es liegt also auch in unserem Interesse, unsere Mitarbeiter durch Gesundheitsmaßnahmen so lange fit zu halten wie möglich." Das Familienunternehmen im Oberbergischen beschäftigt ca. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit einem Baumarkt, zwei Baustoffhandlungen und einem Gartencenter werden Produkte für Handwerksbetriebe und Endkunden angeboten. Aufgrund der vielfältigen Tätigkeitsfelder im Betrieb sei es auch für ein Unternehmen dieser Größenordnung unmöglich, für alle Belastungen passende Gesundheitsmaßnahmen zu stemmen. Sandor sagt: „Daher begrüßen wir diese Verbundbetreuung im Rahmen der Betriebsnachbarschaft ausdrücklich. In Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmen können wir in Zukunft Dinge stemmen, die für jedes Unternehmen auf sich selbst gestellt unmöglich wären: von der Suchtprävention, über Bewegungsangebote und gesunder Ernährung bis hin zu ergonomische Maßnahmen an den Arbeitsplätzen, Schulungen für Führungskräfte oder Verhaltensschulungen am Arbeitsplatz. Unser Mitwirken in der Betriebsnachbarschaft ist für uns eine ganz wichtige Etappe, um unsere Belegschaft auf Dauer gesund und motiviert zu halten."

 

Die AOK Rheinland/Hamburg hat nach den positiven Erfahrungen in Waldbröl einen Roll-Out im Rheinland gestartet und acht weitere Betriebsnachbarschaften initiiert, die durch das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung betreut werden. In Betriebsnachbarschaften können auch KMU künftig stärker von BGF-Maßnahmen profitieren und mit einer gesunden Mannschaft im Wettbewerb bestehen. 

Sie wollen sich zusammen mit anderen Unternehmen für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter/innen stark machen? Dann sprechen Sie uns an.


Dr. Birgit Schauerte
Teamleiterin Forschung und Entwicklung
Tel. 0221 27180-113
E-Mail: Birgit.SchauerteaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde