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Lungenkrankheit COPD auf dem Vormarsch

Meldung vom

Die Lungenkrankheit COPD hat sich mittlerweile auf Rang drei in der weltweiten Todesursachenstatistik vorgeschoben, das verdeutlicht die Grafik des Monats Dezember. Damit stellt diese Erkrankung die dritthäufigste Todesursache nach ischämischer Herzerkrankung und Schlaganfall dar. Die Abkürzung COPD steht für den englischen Begriff „chronic obstructive pulmonary disease“ (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung).

Obstruktiv bedeutet, dass es zu einer Verengung der Atemwege kommt, welche durch eine medikamentöse Therapie nicht vollständig zurückgebildet werden kann und daher lebenslang (chronisch) bestehen bleibt.

Bei den AOK-versicherten Beschäftigten in den Unternehmen im Rheinland ist die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund dieser Diagnose seit dem Jahr 2004 deutlich angestiegen. Insgesamt kam es innerhalb der letzten 13 Jahre zu einem Anstieg von knapp 38 Prozent.

Die häufigste Ursache für eine sich entwickelnde COPD ist das Rauchen. Ca. 20 Prozent der Raucher erkranken an dieser Lungenkrankheit und insgesamt stellen die Raucher etwa 80 Prozent aller COPD-Erkrankten dar. Das hängt damit zusammen, dass der Selbstreinigungsmechanismus der Lunge durch das Rauchen massiv beeinträchtigt wird. Die Flimmerhärchen der Bronchialschleimhaut werden zerstört, wodurch ihre eigentliche Aufgabe – nämlich der Abtransport von Schadstoffen – deutlich erschwert wird. Rauchen ist jedoch nicht die alleinige Ursache für COPD. Die Verengung der Atemwege wird unter anderem auch durch die Luftverschmutzung oder in Folge von Atemwegsinfektionen herbeigeführt. Hierunter zählen auch berufliche Belastungen, etwa durch Feinstaub. Ein Verzicht auf Nikotin ist in der Regel die beste Vorbeugung gegen COPD. Dabei lohnt es sich auch mit dem Rauchen aufzuhören, wenn bereits Beeinträchtigungen in der Lungenfunktion bestehen.

Die Grafik des Monats Dezember erhalten Sie hier >>