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Psychische Belastungen jüngerer Beschäftigter

Meldung vom

Sind jüngere Beschäftigte psychisch stärker belastet? Dieser Frage widmet sich die Grafik des Monats November. In zahlreichen Beiträgen über die Generation Y wird darüber berichtet, dass diese psychisch stärker beansprucht sein soll. Doch gibt es wirklich einen Unterschied zur Vorgängergeneration, der Generation X? Einen Einblick in das Krankheitsgeschehen der Generationen liefern die Arbeitsunfähigkeitszahlen der AOK Rheinland/Hamburg.

Zum Krankheitsgeschehen der Gen Y

Neben Atemwegs- und Muskel-/Skeletterkrankungen prägen tatsächlich die psychischen Erkrankungen das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen der 20-35-jährigen AOK-versicherten Beschäftigten. Fast jeder siebte Fehltag in den rheinischen Unternehmen wurde 2017 durch ein seelisches Leiden verursacht. Das war aber nicht schon immer so. Innerhalb der letzten 15 Jahre (Generation Y versus Generation X) haben sich vor allem die Fehltage aufgrund von Depressionen und Belastungsstörungen deutlich erhöht. Die Zahlen belegen: Junge Beschäftigte scheinen heute wirklich stärker psychisch belastet als noch vor einigen Jahren. Vergleicht man die Jahre 2003 und 2017 miteinander, dann sind die Ausfalltage durch Depressionen um rund 148 Prozent, die der Belastungsstörungen sogar um fast 173 Prozent angestiegen. Auch die AU-Tage aller weiteren aufgeführten Diagnosen erhöhten sich in den letzten Jahren. Im Vergleich zu den beiden erstgenannten allerdings nur marginal.

Sie möchten mehr über die Generation Y erfahren? In Kürze erscheint der Gesundheitsreport mit detaillierteren Informationen auf unserer Webseite.