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Ausgabe 9/2025

IN-Nachrichten

Tabuthema Wechseljahre? Rund 9 Millionen Frauen in Deutschland befinden sich aktuell in den Wechseljahren, über 90 % von ihnen fühlen sich dadurch stark beeinträchtigt. Wie kann es gelingen, eine wechseljahresfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen? Auch unser aktueller Report beschäftigt sich mit geschlechtsspezifischen Fragen: Im Gesundheitsbericht Frauen und Männer 2025 beleuchten wir die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Gesundheit und Krankheit und gehen möglichen Ursachen nach. Der Herbst ist Erntezeit – und ein guter Anlass, über Ernährung und Klimaschutz zu sprechen. Wir schauen auf die Zusammenhänge und zeigen ganz konkret, wie schon kleine Veränderungen in unserer Ernährungsroutine einen großen Unterschied machen können.

 

 

Wie Wechseljahre den Arbeitsalltag beeinflussen

Rund 9 Millionen Frauen in Deutschland befinden sich aktuell in den Wechseljahren und über 90 Prozent kämpfen mit Wechseljahresbeschwerden wie ausgeprägten Schlafstörungen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsproblemen. Diese und weitere Symptome beeinträchtigen nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Arbeitsfähigkeit und Karriereentscheidungen der Frauen. Eine aktuelle Studie der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin zeigt, dass die Symptome bei fast einem Drittel der betroffenen Frauen zu Fehltagen führen. Weitere Folgen sind Arbeitsplatzwechsel, Arbeitsstundenreduktion und vorzeitiger Ruhestand.

Trotz der großen Relevanz bleiben die Wechseljahre in vielen Unternehmen ein Tabuthema. Insgesamt 68 Prozent der befragten Frauen wünschen sich eine offene Kommunikation über das Thema. Besonders besorgniserregend: Nur 15 % fühlen sich am Arbeitsplatz ausreichend unterstützt, der Großteil wünscht sich daher eine gezielte Ansprache und konkrete Hilfsangebote. Betroffene möchten, dass flexible Arbeitsmodelle angeboten werden, die ihre Lebenssituation berücksichtigen. Unternehmen, die dieses Thema ignorieren, riskieren nicht nur die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen, sondern auch deren Arbeitskraft. 

Mut zur Veränderung - Nicht nur für Betroffene, sondern auch für Unternehmen:

Der erste Schritt klingt simpel: Sprechen Sie das Thema an. Sensibilisieren Sie Führungskräfte und appellieren Sie an das Verständnis für diese herausfordernde Lebensphase der Frauen. Flexible Arbeitszeiten, angepasste Kleidung und die Möglichkeit, die Arbeitsbelastung an die aktuelle Lebenssituation anzupassen, können erste Maßnahmen sein. Erarbeiten Sie gemeinsam mit uns und den Betroffenen praktische Lösungen, wie Unternehmen eine wechseljahresfreundliche Arbeitsumgebung schaffen können.

 
Mit unserem Angebot Gesund durch die Wechseljahre bieten wir Unternehmen eine praxisorientierte Unterstützung für betroffene Mitarbeiterinnen. Darin beleuchten wir die Veränderungen, die mit dieser Lebensphase einhergehen, erklären hormonelle Umstellungen im Körper sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Zusätzlich bieten wir praxisnahe Handlungsempfehlungen für den Alltag und eine offene Fragerunde zu persönlichen Anliegen und Erfahrungen. Unser ganzheitlicher Ansatz steigert nicht nur das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiterinnen, sondern trägt auch dazu bei, eine langfristig wechseljahresfreundliche Arbeitskultur zu etablieren. So erhalten Sie nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Arbeitsfähigkeit Ihrer wertvollen Mitarbeiterinnen.

Sprechen Sie uns gerne an:

 
Loretta Hölzel
M.A. Sport- und Medienwissenschaften
Referentin Forschung & Entwicklung

Tel. +49 174 2682322 
E-Mail: loretta.hoelzelaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

Zum Nachlesen/Quelle:

MenoSupport war ein Forschungsprojekt der HWR Berlin und der HTW Berlin und wurde gemeinsam mit den Praxispartnern chowa GmbH, SMEO GmbH und FFGZ e.V. umgesetzt. Das Projekt wurde vom Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF Berlin) gefördert und lief vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2024.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der HWR Berlin und des IFAF Berlin. Die Forschungsergebnisse stehen unter folgenden Links zum Download zur Verfügung:

blog.hwr-berlin.de/menosupport/ergebnisse/

www.ifaf-berlin.de/projekte/menosupport/#ergebnisse

Zum Reinhören: Der Wechseljahre-Podcast „Hormongesteuert“ mit Dr. Katrin Schaudig für Frauen und Männer 

Mehr zum Thema:

AOK Online-Seminar Frauengesundheit in der Arbeitswelt – Fokus Wechseljahre  

hier geht es zum Video 

 

 

Neu erschienen: Gesundheitsbericht Frauen und Männer 2025

Frauen haben häufiger einen gesundheitsbewussteren Lebensstil, Männer gehen im Durchschnitt seltener zum Arzt und nehmen Vorsorgeangebote weniger oft wahr als Frauen. Wenn es um Gesundheit und Krankheit geht, können einige wesentliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern biologisch erklärt werden; es ist jedoch davon auszugehen, dass die Verschiedenheit der Geschlechter auch stark sozial geprägt ist.

Schaut man sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen und Männern an, sind diese häufig sehr verschieden. So liegt die private Care-Arbeit - z.B. die Versorgung von Kindern oder die Pflege der Eltern - weiterhin überwiegend in Frauenhand. Gerade in den mittleren Altersgruppen sind Frauen durch diese Doppelbelastung oft übermäßig stark beansprucht.

Darüber hinaus arbeiten viele Frauen in sozialen und pflegerischen Berufen, die mit großen psychischen und emotionalen Herausforderungen einhergehen. Gleichzeitig sind typisch männliche Berufe häufig eher technisch und mit weniger Kundenkontakt, dafür aber mit höheren körperlichen Belastungen verbunden. Es ist davon auszugehen, dass diese sehr unterschiedlichen Bedingungen und Beanspruchungen einen großen Einfluss auf das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen von Männern und Frauen haben.

Der aktuelle Gesundheitsbericht Frauen und Männer 2025 betrachtet die Arbeitsunfähigkeiten von Männern und Frauen. Krankheiten und Fehlzeiten können viele unterschiedliche Ursachen haben; die Auswertungen – beispielsweise nach Diagnosen oder nach Branchen – zeigen deutlich, dass neben anderen Faktoren demografische Variablen wie Alter und Geschlecht dabei eine große Rolle spielen.

Sie möchten in Ihrem Unternehmen das Bewusstsein für Themen der Frauen- und Männergesundheit stärken und gleichzeitig Gesundheit und Wohlbefinden Ihrer Beschäftigten nachhaltig stärken? Sprechen Sie uns gerne an - die Expertinnen und Experten des BGF-Instituts unterstützen Sie mit passgenauen Angeboten.

Hier geht es zum Gesundheitsbericht Frauen und Männer 2025

 
Stephanie Martin
Dipl.-Soziologin
Beraterin Gesundheitsmanagement

Tel.  +49 152 01566576
E-Mail: stephanie.martinaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

 

 

Pflanzliche Ernährung – gut für uns, gut fürs Klima

Immer mehr Menschen setzen auf eine pflanzenbetonte Ernährung. Und das aus gutem Grund: Sie tut nicht nur unserer Gesundheit gut, sondern auch dem Klima.

Gesundheit

Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte liefern wertvolle Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Sie senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ca. 30%. Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und bestimmte Arten von Krebserkrankungen treten wesentlich seltener auf. Pflanzliche Lebensmittel enthalten außerdem sekundäre Pflanzenstoffe, die im Körper entzündungshemmend wirken.  

Klima

Der Anbau und die Herstellung pflanzlicher Lebensmittel verursacht deutlich weniger Treibhausgase als die Produktion von Fleisch oder Milchprodukten. Zudem benötigen pflanzliche Nahrungsmittel deutlich geringere Mengen an Wasser und beanspruchen weniger landwirtschaftliche Flächen. Jede Mahlzeit mit überwiegend pflanzlichen Produkten ist also auch ein kleiner Beitrag für den Klimaschutz.

Die Produktion von 1 kg Rindfleisch verursacht etwa 15 kg CO₂-Emissionen, während der Anbau von 1 kg Linsen nur 0,9 kg CO₂ freisetzt. Wer öfter pflanzlich isst, sorgt also auch dafür, dass weniger CO₂ in unsere Atmosphäre gerät.

Hülsenfrüchte – die unterschätzten Superfoods

Linsen, Kichererbsen, Bohnen & Co. sind wahre Kraftpakete: Sie liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß, Eisen, Magnesium und Ballaststoffe, die lange satt halten und die Verdauung unterstützen. Sie halten zudem den Blutzucker stabil und sind damit ideal für eine nachhaltige Energieversorgung.

Obst und Gemüse - unschlagbar für mehr Gesundheit

Obst und Gemüse sind besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen, die das Immunsystem stärken. Sie unterstützen die Verdauung durch Ballaststoffe und fördern so die Darmgesundheit. Der hohe Wasser- und Ballaststoffgehalt sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und hilft, das Körpergewicht zu halten. 
Gemüse wie Spinat, Kartoffeln oder Tomaten enthalten viel Kalium; dieses hilft beispielsweise, den Blutdruck zu regulieren.

Pflanzliche Fette

Nüsse, Samen und daraus hergestellte Öle enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die das Herz und die Gefäße schützen. Sie unterstützen das Sättigungsgefühl und helfen so, Heißhungerattacken zu vermeiden.  
Nüssen und Samen und auch pflanzliche Öle aus Walnüssen oder Leinsamen sind reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren; sie wirken sich positiv auf die Gehirnfunktion aus und beugen Entzündungen im Körper vor. Schon eine kleine Handvoll Walnüsse pro Tag (ca. 25g) hat einen positiven Effekt auf unseren Organismus.  

Tipps für den Alltag  

  • Zum Frühstück: Haferflocken, Obst und Nüsse - sie versorgen uns mit Energie und wichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. 
  • Zum Mittagessen: Linsensalat, Chili sin Carne mit Bohnen und Mais, ein Curry mit Kichererbsen, Gemüse und Kokosmilch oder ein Quinoa-Salat mit Gemüse, Nüssen und Kräutern - eiweißreich und klimafreundlich. 
  • Als Snack zwischendurch: Obst, eine Handvoll Nüsse oder Gemüsesticks mit einem Hummus-Dip stillen den Hunger und halten den Blutzucker stabil.  

Weitere Tipps für nachhaltiges Essen

  • Es empfiehlt sich, regionale und saisonale Lebensmittel zu bevorzugen, da Treibhausware und Flugimporte sehr hohe CO₂-Emissionen verursachen. 
    Ein hilfreicher Überblick bietet der Saisonkalender der Verbraucherzentrale.
  • Fair gehandelte Produkte (z. B. Fairtrade, GEPA) sind eine gute Wahl.
  • Mehrwegverpackungen nutzen und Unverpacktläden unterstützen, um Plastikmüll zu reduzieren. 
  • Fertigprodukte lieber vermeiden: Sie enthalten viel Zucker, Salz und Zusatzstoffe und belasten die Umwelt zusätzlich durch Verpackungsmüll. 
  • Ressourcen effizient nutzen: Reste verwerten, Lebensmittel nicht unnötig wegwerfen und energiesparend kochen.

Schon kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken!  Und wer noch tiefer einsteigen will: In unserem Vortrag Eat for future erfahren Sie ganz praxisnah, wie Sie mehr Nachhaltigkeit in ihre Ernährung bringen und so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.  

Ihre Ansprechpartnerin:

 
Dorothea Jansen
Diätassistentin EB/DGE
Beraterin Gesundheitsmanagement

Tel. +49 152 01526957
E-Mail: dorothea.jansenaEPsoiCvpS7uA5zuhBTuwnbgf-institutde

Bitte beachten Sie, dass dieses Angebot ausschließlich im Bereich der AOK Rheinland/Hamburg verfügbar und kostenpflichtig ist. Im Rheinland und in Hamburg kann sich die AOK Rheinland/Hamburg ggf. an den Kosten beteiligen.

 

 

Die Beiträge der IN-Nachrichten wurden teilweise mit Unterstützung von KI erstellt.