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Grippewelle 2018

Meldung vom

Über den hohen Krankenstand in der ersten Hälfte des Jahres informiert die Grafik des Monats Oktober. Die heftige Grippewelle zu Jahresbeginn hat den Krankenstand in den Betrieben im ersten Halbjahr 2018 ansteigen lassen. Während andere Diagnosegruppen unauffällig waren, zeigte sich bei den Atemwegserkrankungen im ersten Halbjahr 2018 eine deutliche Zunahme.

Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Atemwegserkrankungen stieg in den Unternehmen, gemessen an den Zahlen des ersten Halbjahres 2017, um mehr als 20 Prozent an. Deutlich bildet sich die Grippewelle durch die Erhöhung der Ausfalltage bei den entsprechenden Diagnosen ab.

Die als Grippe attestierten Erkrankungen verdoppelten sich fast, die akuten Atemwegsinfektionen stiegen um 30 Prozent an. Zwischen Ende Dezember 2017 und Anfang April 2018 erkrankten laut Zahlen des Robert Koch-Instituts nachweislich mehr als 330.000 Menschen. „Für die Risikogruppen – Schwangere, Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke und medizinisches Personal – ist eine frühzeitige Impfung gegen Grippe besonders wichtig“, sagt Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg. „Viele Firmen bieten dies über ihre Betriebsärzte im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung an.“