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Anstieg von Typ-2-Diabetes bei Beschäftigten

Meldung vom

Die Grafik des Monats thematisiert die Volkskrankheit Diabetes mellitus. Mit mittlerweile rund sechs Millionen Diabetikern und einer von Ärzten und Forschern vermuteten ähnlich hohen Dunkelziffer entwickelt sich die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland. Gefährlich sind vor allem die Spätfolgen von Diabetes. Da die Erkrankung oft über Monate oder Jahre unerkannt bleibt, kommt es häufig in der Folge zu Gefäßschäden, welche im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen können. Zudem ist Diabetes mit hohen Kosten für das Gesundheitssystem verbunden.

Woran liegt´s?

Bei den versicherten Beschäftigten der AOK Rheinland/Hamburg hat sich die Fallzahl bei Typ-2-Diabetes innerhalb der letzten 13 Jahre mehr als verdoppelt. Im Jahr 2004 wurde etwa fünf Beschäftigten (je 1.000 VJ) diese Diagnose gestellt. 2017 fielen hingegen schon mehr als zehn AOK-Mitglieder aufgrund einer Erkrankung an Typ-2-Diabetes aus.

Männer sind im Arbeitsleben dabei fast doppelt so häufig betroffen. Während bei weiblichen Beschäftigten die Fallzahl (je 1.000 VJ) nur bei rund 6,7 lag, erreichte sie bei den Männern einen Wert von 13,2. Das Risiko einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln, kann durch einen gesunden Lebensstil deutlich reduziert werden. Neben der genetischen Veranlagung und dem Alter gelten Übergewicht, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen in Folge von falscher Ernährung und Bewegungsmangel als wichtigste Risikofaktoren. Hier können Betriebe mit Hilfe eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements frühzeitig entgegensteuern.