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Jüngere Beschäftigte anders krank

Meldung vom

Im August/September beginnt das neue Ausbildungsjahr und viele neue Beschäftigte kommen erstmals in die Unternehmen. Sie neigen häufiger zu Atemwegserkrankungen, Infekten und Freizeitunfällen, das verdeutlicht die Grafik des Monats August.

Mit mehr als 22 Prozent aller AU-Tage sind die Erkrankungen des Atmungssystems in der jüngsten Altersgruppe (15 – 19 Jahre) am höchsten. Mit den Jahren nimmt ihre Relevanz jedoch ab. Bei den über 60-Jährigen entfallen weniger als neun Prozent aller Ausfalltage auf Erkrankungen mit dieser Diagnose.

Höhere Risikobereitschaft bei den jüngeren Beschäftigten

Infekte machen bei den jüngsten Beschäftigten mehr als 12 Prozent aller AU-Tage aus, in der obersten Altersgruppe liegt der Anteilswert der Infektionskrankheiten nur noch bei 2,4 Prozent. Ausfalltage aufgrund von Unfällen in der Freizeit summieren sich bei Jüngeren wesentlich häufiger, was unter anderem auf ein anderes Freizeitverhalten und eine größere Risikobereitschaft zurückzuführen ist. Dagegen steigt die Bedeutung der Erkrankungen des Muskel/Skelett-Systems, der Krebserkrankungen (Neubildungen), der Herz-Kreislauferkrankungen und der Stoffwechselerkrankungen mit zunehmendem Alter kontinuierlich. Mit mehr als 22 Prozent aller AU-Tage sind die Erkrankungen des Atmungssystems in der jüngsten Altersgruppe (15 – 19 Jahre) am höchsten. Mit den Jahren nimmt ihre Relevanz jedoch ab. Bei den über 60-Jährigen entfallen weniger als neun Prozent aller Ausfalltage auf Erkrankungen mit dieser Diagnose. an. Ursächlich für diesen Anstieg sind verstärkt langwierige chronische, mit dem Alter erworbene Erkrankungen sowie der Einfluss von Ernährung und Bewegungsmangel.

Der Anteil der psychischen Störungen am Gesamtkrankenstand steigt von 8,6 Prozent bei den 15- bis 19-Jährigen kontinuierlich auf 15 Prozent bei den 30- bis 39-Jährigen an. Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die relative Bedeutung psychischer Erkrankungen dann wieder ab. Ihr Anteil liegt bei den über 60-Jährigen bei 10,7 Prozent.