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Seit 1998 wird der Preis jährlich an Unternehmen vergeben, deren Projekte zum Gesundheitsmanagement vorbildlich sind. Den Preis, der aus einer Urkunde, einer Statue und einem Preisgeld von 10.000 € besteht, teilten sich im Jahr 2008 drei Unternehmen aus dem Rheinland und Hamburg:
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Schreinerei Stracke
Als Fachbetrieb für „Gesundes Wohnen“ und für „Schlafen und Sitzen“ gelingt es Tischlermeister Martin Stracke seit Jahren, auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen. Es geht u.a. um die Verarbeitung schadstoffarmer Materialien, die Empfehlung ergonomischer Möbel und die Beachtung raumklimatischer Verhältnisse. Aber auch innerbetrieblich kümmert sich das Unternehmen um ein „gesundes Klima“. Mit Unterstützung der AOK Rheinland/Hamburg und ihrem BGF-Institut beschäftigt sich die Schreinerei intensiv mit betrieblicher Gesundheitsförderung. „Besonders herausstellen möchte ich, neben Herrn Stracke, seine Ehefrau Claudia. Sie ist der „Motor“, der die betriebliche Gesundheitsförderung am Laufen hält“, betonte Herr Kowalski (Direktor des BGF-Instituts) in seiner Laudatio. So investierte man u.a. in die Gesundheit der Beschäftigten in dem man lernte, wie unnötige Rückenbelastungen vermieden werden können. Nicht nur gezieltes Rückentraining nach der Mittagspause, auch Stressentspannung gehören zu den vielen Aktivitäten. Auch der Remscheider Bürgermeister Lothar Krebs gratulierte der Schreinerei Stracke und zeigte sich stolz, „einen so gesunden Handwerksbetrieb“ in seiner Stadt zu haben.
Fotos von der Preisverleihung
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WECO Pyrotechnische Fabrik GmbH
Bereits der Firmengründer Herrmann Weber sah es als sein Lebensziel an, das Feuerwerk mit Sicherheit und Freude zu verbinden. Das langfristige Ziel des Unternehmens obliegt auch noch heute der Unternehmensphilosophie, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität zu gewährleisten, dadurch Arbeitsplätze zu sichern und in Kooperation mit dem Handel kunden- und endverbraucherkonform zu produzieren und zu publizieren. Seit 2006 erweist sich die Eigenfertigung in Deutschland wieder als zunehmend wichtiger Faktor in Punkto Umsatzstabilität. Ziel ist es daher auch, diese Fertigung stets zu optimieren und so Wirtschaftlichkeit und Rentabilität zu verbessern. Dazu gehört auch, dass die rund 400 Beschäftigten an den Standorten leistungsfähig und leistungsbereit sind. Schon seit 2001 ist betriebliche Gesundheitsförderung in den Focus gerückt. Mit Hilfe des BGF-Instituts der AOK Rheinland/Hamburg wurde das Projekt „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ am Standort Eitorf initiiert. Gesteuert wurde und wird der Prozess von dem extra gegründeten Arbeitskreis Gesundheit. Eine Arbeitsplatzbegehung mit anschließender kontinuierlicher Optimierung der Arbeitsplätze, u.a. mit Hilfe von Rückenschulen am Arbeitsplatz, Auffrischungskurse Rückenfit, eine Konzepterstellung zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement und die Implementierung von Gesprächskulturen sind nur einige wenige Maßnahmen, die seitdem im Unternehmen erfolgreich umgesetzt wurden. Die Preisverleihung war einer der Höhepunkte am „Tag der Offenen Tür“ am 16. Mai 2009 in Eitorf. BGF-Direktor Heinz Kowalski und AOK-Regionaldirektor Wilfried Müller gratulierten WECO-Geschäftsführer Dieter Kuchheuser stellvertretend für die gesamte Mannschaft und versprachen, WECO auch weiterhin tatkräftig bei der Initiierung und Umsetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung zur Seite zu stehen.
Fotos von der Preisverleihung
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START Zeitarbeit NRW
Die START Zeitarbeit NRW GmbH wurde 1995 gegründet. Unternehmensziel ist, Arbeitslose und Arbeitssuchende durch Zeitarbeit wieder in ein festes Beschäftigungsverhältnis zu bringen. Dabei konzentriert sich START insbesondere auf die schwer vermittelbaren Zielgruppen des Arbeitsmarkts. Dazu gehören schwer behinderte Menschen, Langzeitarbeitslose, ältere Arbeitnehmer, Berufsrückkehrer und Jugendliche unter 25 Jahren.
Getragen von einer breiten Gesellschafterbasis erfüllt START einen arbeitsmarktpolitischen Auftrag, indem gezielt die Integration in den ersten Arbeitsmarkt angestrebt wird. Zu den Gesellschaftern gehören unter anderem das Land NRW, die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, der DGB Bezirk NRW und die Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW e.V. START ist in ganz NRW mit derzeit 30 Standorten und 180 internen Mitarbeitern vertreten. Von diesen Mitarbeitern werden im Durchschnitt 2700 Zeitarbeitnehmer betreut.
Gesundheit am Arbeitsplatz wird bei der START Zeitarbeit NRW GmbH schon seit Jahren großgeschrieben. Seit 2005 arbeitet das Unternehmen mit dem in Köln ansässigen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg zusammen. Die Aufnahme der Gesundheitsförderung in die Unternehmensleitlinien zeigt die Wertigkeit: Mit der Gesundheitsförderung wird ein ressourcenorientierter Ansatz verbunden, der ganzheitlich physische, psychische und soziale Aspekte integriert und dies nicht nur für die Mitarbeiter im Haus, sondern auch für die extern Beschäftigten. Die Aktivitäten werden von einer zentralen organisatorischen Einheit, die allen Niederlassungen zur Verfügung steht, koordiniert.
Kernstücke des Gesundheitsmanagements sind die Qualifizierung von Disponenten in den Bereichen Kommunikation und Motivation sowie die Durchführung von Familientagen zum Thema „Gesundheit, Familie und Beruf“ in diversen Niederlassungen, mit einer zentralen Auftaktveranstaltung in 2007. Außerdem stellen Aktivitäten wie Wandertage, Kochkurse, die jährliche Teilnahme am Duisburger Citi Run, die Einführung der Kampagne „START – rauchfrei ab Januar 2009“ und aktuell die Qualifizierung der Führungskräfte zum Thema „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ weitere wichtige Elemente der Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung dar.
„Das Besondere an Ihrem Gesundheitsprojekt bestand darin, dass Sie sich um die ergonomischen Fragen genauso wie um die Arbeitsplatzzufriedenheit gekümmert haben, also ganzheitlich an das Thema herangegangen sind. Das ist nicht selbstverständlich, “ hob Cornelia Prüfer-Storcks, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg, in ihrer Laudatio hervor. Die Geschäftsführer, Wilhelm Oberste-Beulmann und Dr. Ulrich Jansen, nahmen gemeinsam mit Ulrike Sirch, Verantwortliche für den Bereich Gesundheitsförderung, den Preis von Cornelia Prüfer-Storcks, Heinz Kowalski (Geschäftsführer BGF-Institut) und Klaus-Dieter Hoff (AOK-Regionaldirektor), in Empfang.
Fotos von der Preisverleihung
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