AOK/BGF Gesundheitspreis 2007 verliehen

Seit 1998 wird der Preis jährlich an Unternehmen vergeben, deren Projekte zum Gesundheitsmanagement vorbildlich sind. Den Preis, der aus einer Urkunde, einer Statue und einem Preisgeld von 10.000 € besteht, teilten sich im Jahr 2007 vier Unternehmen aus dem Rheinland und Hamburg:

UNI-Geräte GmbH
Die Chefs kennen noch jeden der rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich am Standort in Weeze. Niemand soll bei der UNI-Geräte E. Mangelmann GmbH durch die Arbeit krank werden, was bei den oftmals schweren Armaturen gar nicht so einfach ist. Der niederrheinische Hersteller von Präzionsventilen für die internationale Energiewirtschaft, erhielt den Preis für sein langjähriges und sehr erfolgreiches BGF-Gesundheitsprojekt. "Familienbetriebe kümmern sich besonders intensiv um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch um deren Gesundheit, und sie setzen BGF-Projekte zumeist sehr schnell und konsequent um", hieß es in der Begründung für den Preis.

Maßnahmen zur Gesunderhaltung
Gesundheit am Arbeitsplatz wird bei der UNI-Geräte GmbH schon seit Jahren großgeschrieben. Seit  2003 arbeitet das Unternehmen mit dem in Köln ansässigen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF-Institut) der AOK Rheinland/Hamburg zusammen. Basierend auf einem Gesundheitsbericht der AOK Rheinland/Hamburg wurde der Arbeitskreis Gesundheit gegründet, der bis heute die Aktivitäten steuert. Die im Jahr 2004 durchgeführte Arbeitssituationsanalyse war der Ausgangspunkt vielfältiger Aktivitäten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsför-derung. Interne Strukturen und Organisationen wurden "durchleuchtet" und verbessert. Im Jahre 2007 wurde die betriebliche Gesundheitsförderung durch ein Arbeitsplatzgutachten Ergonomie verfeinert. Unter anderem wurden durch die Anschaffung fahrbarer Untergestelle für Europaletten, die Veränderung von diversen Arbeitshöhen, die Verbesserung von Frischluftzufuhr und Abluftsystemen sowie durch Kompaktschulungen "Rückenfit am Arbeitsplatz" Verhältnisse und Verhalten optimiert.

Die Geschäftsführer Angela Klaus und Norbert Schneider nahmen mit Firmenvertretern den Preis von Cornelia Prüfer-Storcks (Mitglied des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg), Heinz Kowalski (Geschäftsführer BGF-Institut) und Barbara Nickesen (AOK-Regionaldirektorin Kreis Kleve) in Empfang.  "Die Preisverleihung ist kein Schlusspunkt unseres BGF-Projekts, sondern ein Ansporn zu weiteren Aktivitäten", versprachen Frau Klaus und Herr Schneider dem Vorstandsmitglied Cornelia Prüfer-Storcks. 

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Dümmen GmbH
"Je näher Weihnachten kommt, desto roter wird es auf den Fensterbänken der Weihnachtssternliebhaber. In klassischer Farbe und klassischer Form, ­im zwölf Zentimeter großen Topf, verzweigt, so lieben die Deutschen ihren Weihnachtsstern", sagt Tobias Dümmen, der Hauptanteilseigner der Holding Dümmen ist. Etwa 60 Millionen davon verkauft der Rheinberger im Jahr. Die Idee zum Produkt, mit dem Dümmen unter dem Label Red Fox heute den europäischen Markt anführt, geht auf erstaunlich unspektakuläre Gründe zurück. Dreiviertel des Umsatzes macht Dümmen mit eigenen Sorten. In den Rheinberger Gewächshäusern werden sie gezüchtet, danach werden die Mutterpflanzen nach Äthiopien und Costa Rica luftverfrachtet. Nachdem dort die Stecklinge produziert werden, kommen sie zur Bewurzelung zurück nach Europa. Zweites Standbein ist das Balkon- und Beetsortiment: Von Geranien über Impatiens zu Petunien züchtet und verkauft Dümmen alles, was im heimischen Garten nicht fehlen darf.

Maßnahmen zur Gesunderhaltung
Gesundheit am Arbeitsplatz wird bei Dümmen schon seit Jahren großgeschrieben. Seit  2002 arbeitet das Unternehmen mit dem in Köln ansässigen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF-Institut) der AOK Rheinland/Hamburg zusammen. Basierend auf einem Gesundheitsbericht der AOK Rheinland/Hamburg wurde der Arbeitskreis Gesundheit gegründet, der bis heute die Aktivitäten steuert. Das im Jahr 2003 durchgeführte Arbeitsplatzgutachten Ergonomie war der Ausgangspunkt vielfältiger Aktivitäten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung. So wurden durch Umbauten in der Produktion, aber auch durch Kompaktschulungen "Rückenfit am Arbeitsplatz" Verhältnisse und Verhalten optimiert.
Neben den Umbauten konnten weitere ergonomische Bedingungen der Arbeitsplätze durch die Anschaffung von Bodenmatten, die Anpassung von Tischhöhen, der Verbesserung der Licht- und Lärmverhältnisse etc., verbessert werden.

Mitarbeiter motivierter
" Der Erfolg ist aber nicht nur am gesunkenen Krankenstand festzumachen" sagt Geschäftsführer Perry Wismans, "auch hat sich die Kommunikation unterhalb der Mitarbeiter/-innen verbessert. Das unsere Bemühungen gut ankommen zeigt mir auch die hohe Beteiligung an den angebotenen Maßnahmen. Nicht zuletzt hat sich auch die Motivation verbessert."

Der  Tobias Dümmen Jungpflanzen GmbH & Co. KG wurde am 17. April 2008 in Rheinberg mit dem AOK/BGF Gesundheitspreis 2007 der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse ausgezeichnet. Familie Dümmen nahm gemeinsam mit Firmenvertretern den Preis von Cornelia Prüfer-Storcks (Mitglied des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg), Heinz Kowalski (Geschäftsführer BGF-Institut) und Günter Beier (AOK Regionaldirektor), in Empfang.

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DOLMAR GmbH
Die DOLMAR GmbH, die zu den weltweit führenden Unternehmen in der Motorgeräteindustrie gehört, wurde am 22. April 2008 mit dem AOK/BGF-Gesund-heitspreis 2007 der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse ausgezeichnet. Mit dem Preis wurden die besonderen  Leistungen des Unternehmens im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung gewürdigt.

Eine über 80 Jahre anhaltende Erfolgsgeschichte
Von der ersten Motorsäge, die der Firmengründer Emil Lerp 1927 auf dem Berg Dolmar in Thüringen zum Einsatz brachte, bis zu der Vielzahl wegweisender DOLMAR-Produkte und Technologien von heute war es ein weiter Weg.
Die lange und erfolgreiche Geschichte des Hamburger Herstellers, der seit 1991 zur Makita Gruppe gehört, basiert auf einem unternehmerischen Denken und Handeln, das in seinen entscheidenden Ausprägungen bis heute Gültigkeit hat. Dazu zählen: Kurze Innovationszyklen bei der Entwicklung neuer Produkte, vorbildliche Qualität und lange Lebensdauer, der kundenorientierte Service sowie ein partnerschaftliches Verhältnis zum Fachhandel und zu den Anwendern.

Maßnahmen zur Gesunderhaltung
"Wir zeichnen Unternehmen mit dem AOK/BGF Gesundheitspreis aus, die kontinuierlich und nachhaltig in betriebliche Gesundheitsförderung investieren - DOLMAR gehört dazu", sagte AOK-Vorstandsmitglied Cornelia Prüfer-Storcks in ihrer Laudatio - denn Gesundheit am Arbeitsplatz wird bei DOLMAR schon seit Jahren großgeschrieben. Seit  2006 arbeitet das Unternehmen mit dem in Köln ansässigen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF-Institut) der AOK Rheinland/Hamburg zusammen. Gestartet wurde mit einem Gesundheitsbericht der AOK Rheinland/Hamburg, der die Arbeit des Arbeitskreises Gesundheit unterstützte und neue Anstöße lieferte. Die im Jahr 2007 durchgeführte Mitarbeiterumfrage war dann der Ausgangspunkt vielfältiger Aktivitäten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung. So wurde ein Konzeptentwicklungsworkshop zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) initiiert sowie Ausdauer- und Muskelfunktionstestungen angeboten. Aber auch 2008 geht das Engagement im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung weiter. Im Mai starten Führungskräfteschulungen, Nichtrauchertrainings und Arbeitssituationsanalysen PLuS®.

Mitarbeitermotivation   
"Der geschäftliche Erfolg der DOLMAR GmbH ist auch der Erfolg eines gesunden Teams", sagte Produktionsleiter Bernd Kemper. "Jede eingeleitete Maßnahme kann nur durch die aktive Mitwirkung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dauerhaft erfolgreich sein. Deshalb ist es unser gemeinsames Ziel und fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie, Verhaltensweisen weiter zu fördern, die die Gesundheit erhalten."

Bernd Kemper nahm gemeinsam mit Personalleiterin Renate Schütze und Firmenvertretern den Preis von Cornelia Prüfer-Storcks (Mitglied des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg), Heinz Kowalski (Geschäftsführer BGF-Institut) und  Ralf Böker (AOK Regionaldirektor) in Empfang.

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Griesson - de Beukelaer GmbH & Co. KG
Griesson - de Beukelaer (GdB) zählt zu den führenden Unternehmen im europäischen Süß- und Salzgebäckmarkt und produziert an den Standorten Polch (Rheinland-Pfalz), Kempen (Nordrhein-Westfalen), Kahla (Thüringen), Ravensburg (Baden-Württemberg) und Wurzen (Sachsen). GdB beschäftigt 2.050 Mitarbeiter und erwirtschaftete in 2007 einen Gesamtumsatz von 420 Mio. Euro. Zum GdB-Sortiment gehören unter anderem die bekannten Marken DeBeukelaer, Griesson, Prinzen, LEICHT&CROSS, Tekrum, Café Musica, TUC, Mikado, Wurzener und in Lizenz Mövenpick.
Griesson – de Beukelaer erhielt am 06. Mai 2008 den AOK/BGF Gesundheitspreis 2007. Mit dem Preis wurden die besonderen Leistungen des Unternehmens im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung für das Werk in Kempen am Niederrhein gewürdigt. Seit 2004 arbeitet das Unternehmen mit dem in Köln ansässigen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF-Institut) der AOK Rheinland/Hamburg zusammen.

Standort Kempen startete 2004
Im Jahr 1955 errichtete Edouard de Beukelaer eine Keksfabrik in Kempen am Niederrhein – die „Wiege“ des heutigen Standortes, in dem die bekannte und allseits beliebte „Prinzen Rolle“ hergestellt wird. Eine Auftaktveranstaltung im Jahr 2004 wurde dazu genutzt, die Führungskräfte im Kempener Werk über betriebliche Gesundheitsförderung zu informieren und zu sensibilisieren. Der daraufhin gegründete Arbeitskreis Gesundheit steuert noch bis heute die Aktivitäten des betrieblichen Gesundheitsmanagement. Die durchgeführte Mitarbeiterumfrage, ein Ergonomie-Gutachten sowie Arbeitssituationsanalysen am Standort waren dann die Ausgangspunkte vielfältiger Aktivitäten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung.

BGF für alle Standorte
2006 entschied sich GdB, die betriebliche Gesundheitsförderung unter dem Slogan „aktiv+gesund – GDB sagt ja“ für alle Werke einzuführen. Die Aktivitäten und Erkenntnisse des GdB-Projektes werden in einem Standort übergreifenden Arbeitskreis koordiniert, um Synergieeffekte zu erzielen sowie einen einheitlichen Standard zu gewährleisten.

Das Projekt berücksichtigt eine Vielzahl von Aspekten der modernen betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Führungskräfteschulungen im Bereich Mitarbeiterkommunikation gehörten dazu ebenso wie Kompaktschulungen zum Thema „Rückenfit am Arbeitsplatz“ und Aktionstage rund um die Gesundheit. Darüber hinaus werden interne Strukturen und Organisationen durchleuchtet und verbessert.

„Wir wollen, dass die Arbeit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht krank macht“, sagte Matthias Denstorff, Leiter Personal- und Rechtswesen bei GdB. „Betriebliches Gesundheitsmanagement hat einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen“. Matthias Denstorff, der Kempener Werkleiter Norbert Krebbers und Firmenvertreter nahmen den Preis von Heinz Kowalski (Geschäftsführer BGF-Institut) und Heinz Frohn (Regionaldirektor der AOK Niederrhein) in Empfang. Das mit der Verleihung verbundene Preisgeld wird GdB in den Ausbau des laufenden Gesundheitsmanagement-Programms investieren.

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