AOK/BGF Gesundheitspreis 2006 verliehen

Seit 1998 wird der Preis jährlich an Unternehmen vergeben, deren Projekte zum Gesundheitsmanagement vorbildlich sind. Den Preis, der aus einer Urkunde, einer Statue und einem Preisgeld von 10.000 € besteht, teilten sich im Jahr 2006 drei Unternehmen aus dem Rheinland:

Masterfoods GmbH

Am 28. März 2007 überreichten Heinz Kowalski (Geschäftsführer BGF-Institut) und Heinz Frohn (AOK Regionaldirektor) den AOK/BGF Gesundheitspreis 2006 an die Masterfoods GmbH. In Empfang nahmen den Preis Geschäftsführer Philippe Metzger und Werksleiter Kai Könnecke. In seiner Laudatio hob Heinz Kowalski die lange Tradition der betrieblichen Gesundheitsförderung, nicht zuletzt durch das Engagement der Betriebskrankenschwester Marita Gerrits und des Betriebsarztes Franz Offermanns, hervor. Des Weiteren würdigte er die Aktivitäten und Erfolge im Rahmen des Modellprojektes "Nachhaltige Arbeits- und Gesundheitspolitik im Unternehmen" (NAGU). "Das Besondere an Ihrem Gesundheitsprojekt bestand darin, dass Sie sich um die ergonomischen Fragen genauso wie um die psychischen Faktoren gekümmert haben, also ganzheitlich an das Thema herangegangen sind", so Heinz Kowalski.



Seit acht Jahren arbeitet das Unternehmen schon mit dem BGF-Institut zusammen. Neben Workshops zur Arbeitsplatzoptimierung standen auch verhaltensschulende Maßnahmen an den Arbeitsplätzen im Vordergrund. Entwöhnungskurse für Raucher, regelmäßige Betriebssportveranstaltungen, Suchtpräventionsprogramme, Ernährungsberatungen und eine Vielzahl weiterer präventiver Maßnahmen waren Bestandteil des Gesundheitsmanagements. Masterfoods war auch am Modellprojekt NAGU, das von Juli 2003 bis August 2006 (unter Federführung des Instituts und gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) durchgeführt wurde, beteiligt. Im Rahmen des NAGU-Projektes wurden nach der Analysephase viele Maßnahmen umgesetzt. Zu den ergonomischen Optimierungen gehörten z. B. höhenverstellbare Packtische für eine rückenschonende Haltung und pneumatische Förderungssysteme, die die Belastungen beim Tragen von Sackware deutlich verringerten. Alle Mitarbeiter hatten des Weiteren die Möglichkeit, Kompaktschulungen “Rückenfit am Arbeitsplatz” zu besuchen. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten wurden Multiplikatoren ausgebildet, die permanent als Ansprechpartner für rückengerechtes Arbeiten zur Verfügung stehen. “Gesundheit am Arbeitsplatz ist für Masterfoods ein sehr wichtiges Anliegen”, erklärte Philippe Metzger. Das Preisgeld wird Masterfoods in den Ausbau seines laufenden Gesundheitsmanagement-Programms investieren.

weitere Fotos von der Preisverleihung

Siempelkamp Giesserei GmbH

Geschäftsführer Michael Szukala und Stefan Mettler freuten sich am 26.04.07 gemeinsam mit Firmenvertretern, als sie den Gesundheitspreis von Thomas Meertz, Regionaldirektor der AOK-Regionaldirektion Krefeld, und Heinz Kowalski überreicht bekommen haben. Heinz Kowalski betonte in seiner Laudatio, wie beeindruckend die schnelle und konsequente Umsetzung von Maßnahmen erfolgt ist. “Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind das Humankapital unseres traditionsreichen Unternehmens. Die Gesunderhaltung unserer Belegschaft und somit die Optimierung von Arbeitsplätzen und Bedingungen sind unabdingbar und nicht zu unterschätzende Voraussetzungen für unseren Erfolg. Das Preisgeld werden wir in den Ausbau unseres laufenden Gesundheitsmanagement-Programms investieren”, so Michael Szukala während der Feierstunde auf dem Firmengeländes des Unternehmens in Krefeld.



Konsequente und schnelle Umsetzung Garant für den Erfolg
Seit Anfang 2005 arbeitet das Unternehmen mit dem in Köln ansässigen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF-Institut) der AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse zusammen. Zu Beginn des Engagements stand ein Gesundheitsbericht der AOK, der die Gründung eines Arbeitskreises Gesundheit zur Folge hatte, der bis heute die Aktivitäten steuert. Informationsveranstaltungen der Vorgesetzten und Mitarbeiter, verschiedene Ergonomiebegutachtungen der Arbeitsplätze in den Bereichen “Formerei/Kernmacherei” und “Putzerei/Ausleerer und Schmelzbetrieb”, waren unter anderem Grundlagen für den Erfolg. So wurden Mitarbeiter mit Seminaren “Rückenfit am Arbeitsplatz” geschult, mit Meistern und Vorarbeitern gesundheitsgerechte Personalführung trainiert sowie Nichtraucherkurse angeboten.

Aber nicht nur Verhalten stand im Focus der Bemühungen, auch Verhältnisse spielten ein Rolle und wurden optimiert. So wurden z.B. Arbeitskleidung und Schutzausrüstung (Arbeitsschuhe, Atemmasken, fremdbelüftete Helme) verändert und verbessert, in Lärmschutzmaßnahmen investiert, Beleuchtungen verbessert, Schienensammelplätze eingerichtet, größere Kettenböcke angeschafft sowie weitere arbeitsplatzbezogene Maßnahmen durchgeführt. Dass betriebliche Gesundheitsförderung zwischenzeitlich fester Bestandteil der Firmenphilosophie der Giesserei ist zeigt auch die Tatsache, dass ab 2006 Katrin Gerdes eingestellt wurde, um das Gesundheitsmanagement nachhaltig zu unterstützen. Der Erfolg spiegelt sich u.a. am gesunkenen Krankenstand und an verbesserten Kommunikationsstrukturen wider.



Seit acht Jahren arbeitet das Unternehmen schon mit dem BGF-Institut zusammen. Neben Workshops zur Arbeitsplatzoptimierung standen auch verhaltensschulende Maßnahmen an den Arbeitsplätzen im Vordergrund. Entwöhnungskurse für Raucher, regelmäßige Betriebssportveranstaltungen, Suchtpräventionsprogramme, Ernährungsberatungen und eine Vielzahl weiterer präventiver Maßnahmen waren Bestandteil des Gesundheitsmanagements. Masterfoods war auch am Modellprojekt NAGU, das von Juli 2003 bis August 2006 (unter Federführung des Instituts und gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) durchgeführt wurde, beteiligt. Im Rahmen des NAGU-Projektes wurden nach der Analysephase viele Maßnahmen umgesetzt. Zu den ergonomischen Optimierungen gehörten z. B. höhenverstellbare Packtische für eine rückenschonende Haltung und pneumatische Förderungssysteme, die die Belastungen beim Tragen von Sackware deutlich verringerten. Alle Mitarbeiter hatten des Weiteren die Möglichkeit, Kompaktschulungen “Rückenfit am Arbeitsplatz” zu besuchen. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten wurden Multiplikatoren ausgebildet, die permanent als Ansprechpartner für rückengerechtes Arbeiten zur Verfügung stehen. “Gesundheit am Arbeitsplatz ist für Masterfoods ein sehr wichtiges Anliegen”, erklärte Philippe Metzger. Das Preisgeld wird Masterfoods in den Ausbau seines laufenden Gesundheitsmanagement-Programms investieren.

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Impress Verpackungen Erftstadt GmbH & Co. KG

Am 27.04.07 fand in Erftstadt-Köttingen die Preisverleihung an die Impress Verpackungen Erftstadt GmbH & Co. KG statt. Im Rahmen einer Feierstunde nahmen Hans-Jürgen Giesen, Prokurist und Personalleiter, gemeinsam mit Jürgen Kerp, Betriebsratsvorsitzender, und Georg Frommholz, Leiter Arbeitssicherheit und Technik, den Preis aus den Händen von Cornelia Prüfer-Storcks, Mitglied des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, Werner Greilich, AOK-Regionaldirektor im Rhein-Erft-Kreis und Heinz Kowalski entgegen. “Verstehen Sie den Preis als Ermunterung, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und in ein nachhaltiges Gesundheitsprojekt münden zu lassen, dem noch viele weitere Erfolge zu wünschen sind”, so Cornelia Prüfer-Storcks in ihrer Laudatio.



Maßnahmen zur Gesunderhaltung
Gesundheit am Arbeitsplatz wird bei Impress schon seit Jahren großgeschrieben. Seit 1994 arbeitet das Unternehmen mit der AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse und deren in Köln ansässigen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung zusammen.

Basierend auf einem Gesundheitsbericht der AOK wurde der Arbeitskreis Gesundheit gegründet. Weitere analysierende Module wie eine Mitarbeiterumfrage im Jahre 1995 und ein Ergonomiegutachten 1996 lieferten Erkenntnisse, die in das Gesundheitsmanagementprogramm eingeflossen sind. Daraus resultierte nicht nur die sukzessive Umsetzung der Empfehlungen, z.B. Einsatz von Bodenmatten, Anschaffung von Stehhilfen und gedämpften Sicherheitsschuhen sowie die stetige Beobachtung ergonomischer Gegebenheiten und deren Optimierung, sondern auch Seminare zu Führung und Kommunikation. Des Weiteren wurde ein Checkbogen EHS (Environment, Health and Safety) entwickelt, der im Rahmen täglicher Rundgänge eingesetzt wird, um Bewusstsein für Fragen der Gesundheit im weitesten Sinne zu schaffen.



Gesundheitstage, Nichtraucherkurse und Trainings “Rückenfit am Arbeitsplatz” für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, durchgeführt von Dipl.-Sportlehrer Norbert Bußmann, sind weitere Bestandteile des engagiert umgesetzten betrieblichen Gesundheitsmanagements. Darüber hinaus wurden auf Initiative des Betriebsrates weitere freiwillige Maßnahmen wie Seh- und Reaktionstest, Grippeschutzimpfung, DKMS Typisierung etc. erfolgreich umgesetzt. Das Preisgeld wird die Impress Verpackungen Erftstadt GmbH & Co. KG in den Ausbau ihres laufenden Gesundheitsmanagement-Programms investieren.

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