

Bundesministerin Schmidt und Landesminister Laumann besuchten AOK/BGF-Stand auf dem Gesundheitskongress des Westens
Der Kongress war Ideenbörse für eine Branche, die tief im Umbruch steckt und deren Akteure nach neuen Lösungen suchen. Mehr als 700 Teilnehmer/-innen aus Gesundheitswesen, Wirtschaft und Politik diskutierten rund um das Motto „Der knappe Faktor Mensch“. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann äußerte sich in seinen Ausführungen unter anderem zum Thema „Ärztemangel“ im Bundesland. Es gebe zwar derzeit noch genug Ärzte, aber sein Ministerium wolle gemeinsam mit anderen Ressorts, mit den Kassenärztlichen Vereinigungen, den Kammern und den Kassen ein Maßnahmebündel zusammenstellen, um vor allem die Versorgung in ländlichen Regionen auch in den kommenden Jahren sicher zu stellen.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sagte in ihrer Rede und der anschließenden Fragerunde zum Leitthema des Kongresses: „Ärzte haben wir genug, sogar 77.000 mehr als noch vor 15 Jahren. Sie sind nur ungleich verteilt“. Es gebe einen Run auf Ballungsräume, Citylagen und Wohngebiete mit hoher Lebensqualität. Aber in sozial benachteiligten Vierteln und in ländlichen Gebieten werde es in wenigen Jahren sehr problematisch werden. Sie appellierte an junge Mediziner, den Mut zu haben, sich in der Fläche niederzulassen.
Hoher Besuch am AOK/BGF-Stand
Während ihres Rundganges besuchten hochrangige Politikvertreter den AOK/BGF-Stand, auf dem die vielen Besucher/-innen rund um die Krankversicherung und die betriebliche Gesundheitsförderung informiert wurden. Sie nutzen die Gelegenheit, sich mit dem Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg Cornelia Prüfer-Storcks und AOK-Regionaldirektor Rolf Buchwitz auszutauschen.
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Die Organisatoren waren sich einig: Der Gesundheitskongress des Westens war ein großer Erfolg. Er hat sich erneut als Leitkongress der Gesundheitswirtschaft in NRW etabliert. Auch der Termin für 2010 steht schon fest: Es wird der 10. und 11. März 2010 in Essen sein.
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